Coole Aktion

Silvesterschwimmer starteten am Achensee eiskalt ins neue Jahr

Über 40 Silvesterschwimmer starteten auch heuer wieder „eiskalt“ ins neue Jahr.
© Achensee Tourismus

Auch heuer setzten einige Wagemutige zum Sprung in den eiskalten Achensee an. Sehr zur Freude der rund 1000 Zuschauer in Pertisau.

Pertisau - Mut kann man nicht kaufen, heißt es. Jene 43 Silvesterschwimmer, die am Mittwoch den Sprung in den vier Grad kalten Achensee wagten, hatten davon aber ohnehin schon eine Riesenportion im Gepäck mit dabei. Und vielleicht auch eine kleine Portion Verrücktheit.

50 Meter im Achensee zum Eisberg schwimmen und dort die Silvesterglocke läuten - so lautete die am Papier einfache Aufgabe. Einige 1000 Zuschauer ließen sich das frostig-fröhliche Spektakel am Ufer in Pertisau nicht entgehen und wurden Zeugen, wie sich Rene Posch mit 500 Euro den Abschied aus dem alten Jahr versüßte.

Der Landecker, der die Strecke in 1:06,79 Minuten zurücklegte, kam der Mittelzeit in der Sportwertung am nächsten. Dahinter landeten Susie Sorglos (Wien/300 Euro) und Christian Bendler (Maurach/200 Euro) auf den Plätzen zwei und drei.

Für den größten Unterhaltungswert an diesem eisigen Nachmittag sorgte die anschließende Fun-Wertung. Dabei wurden phantasievolle Verkleidungen mit kreativen Darbietungen verbunden. Über Sachpreise, wie Hotelgutscheine für zwei Personen, jubelten am Ende Simon Kipp (St. Margarethen) und Simon Flatscher (Jenbach).

„Das Silvesterschwimmen gehört am Achensee inzwischen zum Jahreswechsel wie der Glockenschlag der Pummerin oder der Donauwalzer für ganz Österreich. Wir sind stolz, dass diese ‚Tradition‘ inzwischen so viel Aktive und Zuseher begeistert und wir so zum Jahreswechsel einen ‚erfrischenden‘ Gruß vom Achensee übermitteln können“, freute sich Martin Tschoner vom TVB Achensee über den Erfolg der Veranstaltung. (TT.com)

Über 40 Silvesterschwimmer starteten auch heuer wieder eiskalt ins neue Jahr.
Am Achensee klingt das abgelaufene Jahr traditionell frostig aus. Zum 14. Mal lud der Tauchklub Black Divers am Silvesternachmittag mutige Teilnehmer zum Wettschwimmen.
Für die Schwimmer galt es, die 50 Meter lange Strecke bis zum Eisberg zu meistern. Bei vier Grad Celsius Wassertemperatur eine sowohl körperliche als auch geistige Herausforderung.
Die Fun-Disziplin brachte für das Publikum den größten Unterhaltungswert mit sich.
Die schwierige Aufgabe war erst nach dem Läuten der Silvesterglocke gemeistert.
Die Akklimatisierung vor dem Sprung ins kalte Nass durfte freilich auch nicht fehlen.

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