Neujahr - Rund 15.000 Besucher bei Innsbrucker Bergsilvester
Innsbruck (APA) - Rund 15.000 Besucher haben sich nach Schätzung der Polizei in diesem Jahr beim Innsbrucker Bergsilvester eingefunden. Für ...
Innsbruck (APA) - Rund 15.000 Besucher haben sich nach Schätzung der Polizei in diesem Jahr beim Innsbrucker Bergsilvester eingefunden. Für die Abwicklung standen etwa 60 Beamte im Einsatz, teilte die Landespolizeidirektion am Neujahrstag mit. Während des gesamten Einsatzes sei es zu keinen besonderen Vorfällen gekommen, hieß es. Die Leitstelle Tirol registrierte in der Silvesternacht landesweit 430 Alarmierungen.
Davon entfielen 347 auf den Rettungsdienst, 75 auf die Feuerwehr und acht auf die Bergrettung, hieß es. In der Kernzeit, also von 23.30 bis 2.00 Uhr, wurden insgesamt 167 Alarmierungen gezählt.
Verletzte durch Feuerwerkskörper gab es in Reith im Alpbachtal und in Fügenberg im Zillertal. Dort explodierte eine Feuerwerksbatterie der Klasse „F2“ aus bisher unbekannter Ursache beim Entzünden. Ein 22-jähriger Einheimischer wurde bei der Explosion im Gesicht schwer verletzt. Er wurde nach der Erstversorgung durch einen Notarzt in das Krankenhaus nach Schwaz eingeliefert.
In Reith im Alpbachtal zündete ein 18-jähriger Tiroler in einem fahrenden Auto einen Knallkörper. Als er den Böller aus dem geöffneten Seitenfenster werfen wollte, explodierte dieser in seiner Hand. Der junge Mann erlitt Verletzungen an der linken Hand und wurde nach der Erstversorgung durch die Rettung ebenfalls in das Krankenhaus nach Schwaz gebracht.
In Jenbach geriet ein Geräteschuppen durch eine fehlgeleitete Silvesterrakete in Brand. Die Feuerwehr rückte mit 35 Mann und fünf Fahrzeugen aus und brachte das Feuer unter Einsatz von mehreren Atemschutztrupps nach rund einer Stunde unter Kontrolle. Laut Polizei entstand erheblicher Sachschaden.
Ebenfalls zu einem Brand kam es in der Silvesternacht bei einer Almhütte im Gemeindegebiet von Achenkirch (Bezirk Schwaz). Die in rund 1.600 Metern Höhe gelegene Hütte, in der laut Polizei neun Jugendliche feierten, geriet kurz nach Mitternacht in Vollbrand. Verletzt wurde niemand. Erhebungen zufolge brach das Feuer im Bereich des Kamines der Wohnstube aus. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da die mit Schnee bedeckte Zufahrtsstraße zunächst geräumt werden musste. Der Einsatz wurde laut Polizei wegen der schwierigen Verhältnisse auf ein kontrolliertes Abbrennen der Almhütte und auf den Schutz der nebenbei gelegenen Gebäude beschränkt. Die genaue Brandursache war vorerst unklar.