Britische Ebola-Patientin schwebt in Lebensgefahr
Der Krankenschwester aus Schottland, die sich bei einem Hilfseinsatz in Sierra Leone infiziert hatte, geht es schlechter.
London – Eine mit dem Ebola-Virus infizierte britische Krankenschwester schwebt fünf Tage nach Ausbruch der Krankheit in Lebensgefahr. Ihr Gesundheitszustand habe sich schrittweise verschlechtert und sei nun kritisch, teilte das Krankenhaus in London am Samstag mit. Die Frau hatte sich bei einem Ebola-Hilfseinsatz in Sierra Leone angesteckt. Nachdem sie vor rund einer Woche nach Schottland zurückgekehrt war, war die Krankheit ausgebrochen.
Die Patientin wird in einem Londoner Krankenhaus mit einem experimentellen Medikament und Blutplasma eines Ebola-Überlebenden behandelt. Das bereits mehrfach bei Ebola-Patienten angewandte „ZMapp“ ist nach Angaben ihres Arztes zur Zeit nicht verfügbar. (dpa)