Entgeltliche Einschaltung

Berlusconi beantragte vorzeitiges Ende des Sozialdienstes

Statt Haft leistet der Ex-Premier Sozialdienst in einem Altersheim. Nun will er, dass dieser verkürzt wird. Schuldeinsichtig zeigt sich Berlusconi jedoch nach wie vor nicht.

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Silvio Berlusconi.
© REUTERS/Alessandro Bianchi

Rom – Italiens Ex-Premier Silvio Berlusconi hat bei einem Gericht in Mailand einen Antrag für eine Verkürzung des Sozialdienstes eingereicht, den er in einem Altersheim als alternative Strafe zur einjährigen Haft leisten muss, zu der er 2013 wegen Steuerbetrugs verurteilt worden war. Berlusconis Anwälte beantragten eine Strafverkürzung von 45 Tagen, berichteten italienische Medien.

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Dank des Sozialdienstes habe Berlusconi viel über „den Zustand der Senioren“ nachgedacht, berichteten die Anwälte des früheren Premiers in ihrem Schreiben. Berlusconi hatte kürzlich seine politische Rückkehr für den 15. Februar angekündigt.

„Ich versichere euch, dass ich noch voller Engagement bin. Sobald man mich aus dieser Haft entlassen wird, zu der ich auf ungerechte Weise verurteilt worden bin, werde ich loslegen“, hatte der 78-Jährige im Gespräch mit Anhängern seiner Partei betont. Er kündigte die Neugründung seiner rechtskonservativen Partei Forza Italia an, die bei Regionalwahlen in den Regionen Emilia-Romagna und Kalabrien im November und bei den EU-Parlamentswahlen im Mai ein Rekordtief erreicht hatte. (APA)

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