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Ski-Kinderland wechselt den Standort

Der Dorflift bei der Horbergbahn wurde nicht angenommen. Eine Verlegung ermöglicht nun auch Rennen.

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© Mayrhofner Bergbahnen

Von Angela Dähling

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Schwendau –Als „Schnellschuss aus der Hüfte“ bezeichnet Bergbahnvorstand Michael Rothleitner das Ski-Kinderland neben der Horberg-Talstation, das vor zwei Jahren in Betrieb genommen wurde. Nur für absolute Anfänger eignet sich der flache Hang. Daher wurde das Angebot kaum angenommen. „Wir wussten, dass das keine optimale Lösung war, aber auf dem eigentlich dafür vorgesehenen Gelände gab es vertragliche Vorstellungen, die nicht einhaltbar waren. Wir wollten das angekündigte Kinderland nicht ganz sterben lassen“, erklärt Rothleitner. Inzwischen hat die Bergbahn mit dem TVB Mayr­hofen-Hippach, der Gemeinde Schwendau und den Grundbesitzern eine Lösung gefunden. Das Ski-Kinderland wurde jetzt auf die andere Seite der Talstation ins steilere Gelände der „Sporerleite“ verlegt und bietet seit Jahresbeginn echtes Skivergnügen für den Nachwuchs.

Ein 69 m langer Zauberteppich und ein von 120 auf 180 Meter verlängerter Schlepplift, zwei Schneekanonen und eine Beleuchtung, die Nachtveranstaltungen möglich macht, stehen zur Verfügung. „Der WSV Hippach wird nachmittags das Slalomtraining für den Nachwuchs abhalten, ein Schülerrennen ist in Vorbereitung. Es gibt auch Ideen für Familien- und Juxrennen“, sagt Rothleitner. Mit Rodeln, Plastiktellern und allem, was sich zum Rutschen auf Schnee eignet, können sich auch die ganz Kleinen im Schnee austoben.

Das Kinderland ist ein Gemeinschaftsprojekt. Die Gemeinde Schwendau ist für das Wasser zur Beschneiung samt Zuleitungen zuständig und schießt 10.000 Euro zu. Der TVB übernimmt die Pacht und die Präparierung der Piste. Die Bergbahn leistete die Investitionen in die Infrastruktur, ist für den Betrieb zuständig sowie den Auf- und Abbau. Kostendeckend sei das Kinderland nicht zu führen. „Es ist ein Gebot der Notwendigkeit, dass die, die vom Tourismus leben, Anstrengungen leisten, um den Skisport für heimische Kinder attraktiver zu machen“, meint Rothleitner.


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