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Die Devise gegen Graz: Verlieren verboten im Haifischbecken

„Bei uns entscheidet sich alles im Kopf!“ – Vor den wichtigen Heimpartien gegen Graz (Freitag, 19.15 Uhr) und den KAC (Sonntag, 17.30) beschwört HCI-Headcoach Christer Olsson den Willen seiner Eishockey-Cracks.

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Die Innsbrucker Haie wollen die Graz 99ers wie schon beim 4:1-Auswärtssieg kurz vor Weihnachten in die Mangel nehmen.
© gepa

Von Roman Stelzl

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Innsbruck – Mit einer Virusinfektion, Fieber und vielen schlaflosen Nächte hatte das neue Jahr HCI-Headcoach Christer Olsson unsanft empfange­n. Doch diese kurz­e und intensive Leidenszeit hat der 44-jährige Schwede als bloße Anekdote in der Vergangenheit zurückgelassen. „Ich bin zu 100 Prozent fit!“, rief Olsso­n am Donnerstag mit aufgeladenen Akkus aus. Die schlaf­raubenden Stunden sind vorbei – und daran sollen jetzt auch seine Eis­hockey-Schützlinge nichts mehr ändern, die zuletzt mit zwei knappen Niederlagen an den Nerven des Trainers und der Fans gezehrt hatten. 2:4 gegen Laibach, 2:3 gegen Salzburg. Der Sieg schien wie so oft in Reichweit­e – am Ende sahen die Innsbrucker Haie durch die Finger ins Leere.

„Bei uns entscheidet sich alles im Kopf. Wir wollen zwar ein Sieger-Team sein, aber wir sind zu passiv und haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Wir müssen aktiver sein“, gibt Olsson martialisch die Linie vor. Zu oft habe sein Team Siege verschenkt, aus der Hand gegeben. Zu oft war der Ansatz eines Erfolges am Ende eine von 23 Niederlagen in 36 EBEL-Spielen. Der Einsatz im zweiten Drittel der letzten Partie gegen Salzburg ist das, was man sehen will. Nun soll mit Kampf und Willen am Heimspiel-Wochenende der Weg zurück auf die Siegerstraße führen. Und das gegen zwei Gegner im Kampf um Bonus-Punkte für die Qualifikationsrunde (Platz sieben bis zwölf/Top 6 fix für das Play-off qualifiziert).

Heute (19.15 Uhr) gastieren die Graz 99ers in Innsbruck. Die Erinnerungen sind durchwegs positiv, schoss der HCI die Steirer doch kurz vor Weihnachten mit 4:1 aus der eigenen Halle. Am Sonntag (17.30 Uhr) folgt der Auftritt des krisengeschüttelten KAC, jenes Teams, das Olsson 2013 zum Meistertitel geführt hatte. Die Devise ist klar: Zwei Siege müssen her, will man dem Anspruch genügen, besser zu sein, als es die Ergebnisse auf dem Papier zeigen.

Die Spuren des Programms zum Jahresübergang (sechs Partien in elf Tagen) sollen vergessen sein, ein trainings­freier Mittwoch hat die Geiste­r gestärkt. „Die Spieler waren beim Training sehr frisch und motiviert. Das ist kein Problem“, erklärte Olsson, ergänzte aber: „Wir brauchen alle Spieler in den vier Linien. Derzeit bleibt wenig Zeit. Spielen, analysieren, und schon geht es weiter.“ Die zwei Heimpartien sollen nicht nur beim Coach, sondern auch in der Tabelle Frieden einkehren lassen.

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