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Verstecktes im Fokus

Innsbruck – So genannte „Kaiserpanoramen“ ermöglichten zu Beginn des 20. Jahrhunderts mittels stereoskopischer Fotografie auch Normalbürgern...

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© Wolfgang Lackner

Innsbruck –So genannte „Kaiserpanoramen“ ermöglichten zu Beginn des 20. Jahrhunderts mittels stereoskopischer Fotografie auch Normalbürgern „3D-Reisen“ in ferne Länder – ein höchst beliebtes Unterhaltungs- und frühes Massenmedium. Auf dessen nostalgischen Charme die Tiroler Landesmuseen jetzt zurückgreifen, um Monat für Monat ein normalerweise im Depot verborgenes Exponat zu präsentieren. Den ersten großen Auftritt in der von Hauptkuratorin Helena Pereña ins Leben gerufenen Reihe „Parallaxen“ hat ein siebzig Kilogramm schwerer Riesenandalusit aus dem Sellraintal – der größte jemals in Tirol gefundene. Durch die Gucklöcher des neuen „Kaiserpanoramas“, einem zylinderförmigen Objektkalender, ist zunächst nur ein Detail des jeweiligen Exponats zu sehen, das dann von zwei Wissenschaftern aus unterschiedlichen Disziplinen beschrieben wird. Mit der Reihe „Parallaxen“ sollen auch jene Schätze der Tiroler Landesmuseen ans Licht der Öffentlichkeit kommen, die normalerweise aus Platzgründen in den Depots verwahrt werden.

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Bekannt gegeben haben die Landesmuseen vergangene Woche auch die Besucherzahlen 2014: Insgesamt zählte man in den fünf Häusern und den Naturwissenschaftlichen Sammlungen laut Aussendung 343.488 Personen, rund 10.000 bzw. drei Prozent mehr als 2013. Den größten Zuwachs verzeichneten demnach das Ferdinandeum mit 38.604 Besuchern (2013: 32.658) und die Naturwissenschaftlichen Sammlungen mit 8147 Besuchern gegenüber 3719 im Vorjahr. Tirol Panorama und Kaiserjägermuseum verzeichneten 94.478 gegenüber 99.105 Besuchern 2013. (jel)


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