Schweizer Wirtschaftswachstum nicht breit abgestützt
Zürich (APA/sda) - Im dritten Quartal 2014 war das Schweizer Wirtschaftswachstum nicht breit abgestützt. In wichtigen Branchen wie Bau, Hand...
Zürich (APA/sda) - Im dritten Quartal 2014 war das Schweizer Wirtschaftswachstum nicht breit abgestützt. In wichtigen Branchen wie Bau, Handel sowie Unternehmens- und Finanzdienstleistungen sei das Wachstum gering gewesen, heißt es im Branchenmonitor der Credit Suisse (CS) von Montag.
Für die exportorientierte Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie sei gar das ganze vergangene Jahr enttäuschend gewesen. Die CS erwartet für heuer jedoch ein leicht höheres Wachstum wegen der stärkeren globalen Konjunkturdynamik.
Der Detailhandel stagnierte gegen Ende des Jahres ebenfalls. Vor allem Möbel sowie Bücher, DVDs und Ähnliches verkauften sich schlecht. Für 2015 rechnet die CS nur mit einer leichten Verbesserung der Lage.
Das Gastgewerbe profitierte im September und Oktober hingegen vom milden Wetter und kompensierte damit die rückläufigen Übernachtungszahlen vom verregneten Sommer teilweise. 2015 werde das Gastgewerbe nur stockend wachsen können - die globale Konjunktur verbessere sich zwar leicht, geopolitische und witterungsbedingte Risiken blieben aber bestehen.
Für die Gesamtwirtschaft erwartet die CS heuer ein ähnliches Wachstum wie 2014. Wegen der leicht dynamischeren globalen Konjunktur könne mehr exportiert werden, die Nachfrage im Inland werde jedoch etwas nachlassen.
Die Uhrenindustrie konnte bereits zum Ende des vergangenen Jahres mehr exportieren. Die künftige Entwicklung hänge jedoch vor allem vom unsicheren Hauptexportmarkt China und Hongkong ab.
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