Attacke in Paris - Davutoglu wehrt sich gegen Terror-Vorwürfe
Berlin (APA/dpa) - Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hat sich gegen Vorwürfe zur Wehr gesetzt, im Kampf gegen den islamistisch...
Berlin (APA/dpa) - Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hat sich gegen Vorwürfe zur Wehr gesetzt, im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus zu wenig zu unternehmen.
„Man sollte die Türkei nicht in ungerechtfertigter Weise beschuldigen. Das werden wir nicht akzeptieren“, sagte Davutoglu am Montag nach einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Deutsche und türkische Behörden arbeiteten eng zusammen. Sein Land sei weiterhin zu „jeder nachrichtendienstlichen Zusammenarbeit“ bereit.
Merkel bezeichnete die Türkei im Kampf gegen den Terrorismus als „Verbündeten“. „Wir handeln gemeinsam. Wir haben manchmal unterschiedliche Nuancen in Auffassungen. Aber das bringt uns nicht davon ab, dass wir Seite an Seite gegen den Terrorismus stehen“, sagte sie.
Davutoglu bestätigte, dass die gesuchte Freundin eines der Attentäter von Paris mehrere Tage vor den Anschlägen in die Türkei eingereist sei. Die Frau kam nach seinen Angaben mit einem Flugzeug aus Madrid.
Unklar sei, wo sie sich zuvor aufgehalten habe. Nach Informationen des türkischen Außenministerium reiste die Frau bereits am 2. Jänner in die Türkei. Inzwischen soll sie in Syrien sein.
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