„Paradiso“-Prozess um faule Hypo-Kredite in Klagenfurt startet
Klagenfurt/Wien (APA) - Am Klagenfurter Landesgericht dreht sich ab heute, Dienstag, wieder alles um faule Kredite, den Verdacht der Untreue...
Klagenfurt/Wien (APA) - Am Klagenfurter Landesgericht dreht sich ab heute, Dienstag, wieder alles um faule Kredite, den Verdacht der Untreue und Vergangenheitsbewältigung in Sachen Hypo Alpe Adria Bank. Der „Paradiso“-Prozess beginnt. Sieben Angeklagte, unter ihnen Ex-Bankchef Wolfgang Kulterer und Ex-Werber Gernot Rumpold, müssen zu dem gescheiterten Wiener Kunstpark-Projekt und Hypo-Millionengrab Stellung beziehen.
7,2 Millionen Euro Schaden sollen der Bank durch das Projekt eines Sohn und eines Stiefsohns des Malers Ernst Fuchs entstanden sein. Die angegebenen Sicherheiten hatten sich als wenig werthaltig herausgestellt. Weiters geht es in dem Prozess um zwei Kreditvergaben in Kroatien, die für die Bank zum Verlustgeschäft wurden. Ein Ausfall von 6,6 Millionen Euro bei einem Kredit an ein Hotel wird allein dem ehemaligen Hypo-Vorstand Günter Striedinger vorgeworfen. Ein zweiter Kredit - hier beläuft sich der Schaden auf 1,1 Millionen Euro - betrifft die Angeklagten Striedinger und Kulterer gemeinsam.
~ WEB www.heta-asset-resolution.com ~ APA593 2015-01-12/21:30
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