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Planetensuche auf Österreichisch

© ESO/R. Wesson

Von Gabriele Starck...

Von Gabriele Starck

Garching, Linz –Auf der Suche nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems setzt ein europäisches Konsortium österreichische Technik ein. Die zwölf Teleskope des NGTS-Projekts (Next-Generation Transit Survey) stammen aus Oberösterreich und haben am Paranal-Oberservatorium der ESO in Chile vor wenigen Tagen ihren ersten Einsatz gehabt.

Die Firma ASA – Astrosysteme Austria arbeitet mit Universitäten zusammen und rüstet sie für die Erforschung des Universums aus. „Nächste Woche etwa sind wir an der Uni Innsbruck, um mit dem Institut für Astrophysik über ein Upgrade ihrer Ausstattung zu sprechen“, erzählt ASA-Verkaufsleiter Dietmar Weinzinger. Zudem stellt sie die Technologien für die Himmelsbeobachtung auch Hobbyastronomen zur Verfügung.

In der chilenischen Atacamawüste, die wegen ihrer extremen Trockenheit ausgezeichnet für die Astrophysik-Forschung geeignet ist, werden die oberösterreichischen Teleskope automatisiert so genannte Transits suchen. Das heißt, sie spüren Planeten auf, die von der Erde aus gesehen direkt vor ihrem Mutterstern vorbeilaufen und dabei einen kleinen Teil des Sternlichts abschatten. Auf diese Weise können auch kleinere Planeten nachgewiesen werden. Kleiner bedeutet: doppelt bis maximal acht Mal so groß wie die Erde. Diese Entdeckungen werden dann mit größeren Teleskopen genauer untersucht.