Ukraine-Krise

UN-Sicherheitsrat fordert Ermittlungen nach Bus-Beschuss

Ein prorussischer Separatist bei einem Checkpoint in der Stadt Gorlovka nordöstlich von Donezk.
© REUTERS

Mindestens elf Zivilisten wurden getötet, als ein Bus von einem Geschoss getroffen wurde. Die prorussischen Separatisten wehren sich gegen Vorwürfe, für den Vorfall verantwortlich zu sein.

New York – Der UN-Sicherheitsrat hat den erneuten Tod von Zivilisten im Konflikt um die Ostukraine verurteilt. Die Mitglieder des Gremiums betonten zugleich die Notwendigkeit unabhängiger Ermittlungen zu dem Einschlag eines Geschoßes in einen Bus in der Unruheregion Donezk, teilte ein Sprecher der Vereinten Nationen in der Nacht auf Mittwoch mit. Die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden.

Bei dem Vorfall waren am Dienstag mindestens elf Zivilisten getötet worden. Die Gebietsverwaltung von Donezk machte die prorussischen Aufständischen für den Beschuss verantwortlich. Die Aufständischen wiesen die Vorwürfe zurück. (APA/dpa)