„Grexit“ - Moody‘s: Austritt von Griechenland eher unwahrscheinlich
Athen (APA/Reuters) - Die Ratingagentur Moody‘s rechnet nicht mit einem Abschied Griechenlands aus der Eurozone. „Die Wahrscheinlichkeit ein...
Athen (APA/Reuters) - Die Ratingagentur Moody‘s rechnet nicht mit einem Abschied Griechenlands aus der Eurozone. „Die Wahrscheinlichkeit eines griechischen Austritts ist niedriger als auf dem Höhepunkt der Krise 2012“, erklärte Moody‘s am Mittwoch. Auch wenn sie sich wegen der politischen Krise im Lande wieder erhöht habe, bleibe ein solches Szenario doch „recht unwahrscheinlich“.
„Das gestiegene Risiko könnte sich negativ auf die Kreditwürdigkeit anderer Euro-Länder auswirken, auch wenn die Ansteckungsrisiken geringer sind als auf dem Höhepunkt der Krise“, betonte Moody‘s.
Das Parlament in Athen wird am 25. Jänner neu gewählt. In den Umfragen liegt die linke Syriza-Partei vorn. Sie will die Sparmaßnahmen beenden, die Teil des internationalen Rettungsprogramms für das hoch verschuldete Land sind.
Der Chef des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, hat am Dienstagabend bei einer Diskussion in Wien und in Interviews mit dem ORF bekräftigt, dass Griechenland - zumindest vorrübergehend - aus dem Euro austreten solle.
Kommentare