Palästinenser gesteht Brandanschlag auf Synagoge in Deutschland

Berlin (APA/dpa) - Ein 24-jähriger Palästinenser hat vor Gericht den Brandanschlag auf eine Synagoge in der westdeutschen Stadt Wuppertal im...

Berlin (APA/dpa) - Ein 24-jähriger Palästinenser hat vor Gericht den Brandanschlag auf eine Synagoge in der westdeutschen Stadt Wuppertal im Sommer 2014 gestanden. Er sei wegen der Gewalt zwischen Israel und Palästinensern verzweifelt gewesen und habe ein „Signal setzen“ wollen, sagte der staatenlose Mann am Mittwoch vor dem Wuppertaler Amtsgericht.

Er habe das jüdische Gotteshaus aber nicht in Brand setzen und niemanden verletzen wollen. Er sei zudem betrunken gewesen. Der 24-Jährige beschuldigte auch seine beiden Mitangeklagten. Bisher hatte das Trio die Tat bestritten.

Die drei Angeklagten müssen sich wegen versuchter schwerer Brandstiftung verantworten. Sie sollen in der Nacht auf 29. Juli 2014 mehrere Brandsätze auf das jüdische Gotteshaus geworfen haben, die aber keinen größeren Schaden anrichteten. Die Beschuldigten hatten bestritten, an der Tat beteiligt gewesen zu sein.