„Charlie Hebdo“-Karikaturist Cabu in Frankreich beigesetzt

Chalons-en-Champagne/Paris (APA/AFP) - Der erschossene „Charlie Hebdo“-Karikaturist Cabu ist am Mittwoch im engen Familien- und Freundeskrei...

Chalons-en-Champagne/Paris (APA/AFP) - Der erschossene „Charlie Hebdo“-Karikaturist Cabu ist am Mittwoch im engen Familien- und Freundeskreis in Frankreich beigesetzt worden. Der im Alter von 76 Jahren von radikalen Islamisten getötete Jean Cabut, der als Cabu bekannt war, wurde in seiner Geburtsstadt Chalons-en-Champagne im Nordosten des Landes beerdigt, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete.

Cabu, einer der besten Karikaturisten Frankreichs, hinterlässt mehr als 35.000 Zeichnungen. Zusammen mit sieben anderen „Charlie Hebdo“-Mitarbeitern war Cabu am Mittwoch vergangener Woche bei einem islamistisch-motivierten Anschlag auf die Redaktionsräume der Satirezeitung in Paris ums Leben gekommen. Zwei radikale Islamisten stürmten in die Redaktionskonferenz und schossen mit Kalaschnikows um sich. Dort und auf ihrer Flucht töteten die Attentäter insgesamt zwölf Menschen. Die Islamisten wurden später von der Polizei erschossen.

In den Redaktionsräumen von „Charlie Hebdo“ wurde auch der 69-jährige Michel Renaud erschossen, der dort an dem Tag zu Gast war. Für den Gründer eines Reiseliteraturfestivals aus dem zentralfranzösischen Clermont-Ferrand fand dort am Mittwoch die Trauerfeier mit mehreren hundert Teilnehmern statt.