Italiens Staatsbahnen investieren in Hochgeschwindigkeitsstrecken

Rom (APA) - Italiens Staatsbahnen (FS) wollen mit Hochgeschwindigkeit punkten. Die für das Bahnnetz zuständige Bahntochter RFI hat ein Abkom...

Rom (APA) - Italiens Staatsbahnen (FS) wollen mit Hochgeschwindigkeit punkten. Die für das Bahnnetz zuständige Bahntochter RFI hat ein Abkommen mit einer Reihe von Baukonsortien für die Errichtung von drei Bahn-Hochgeschwindigkeitsstrecken in Norditalien abgeschlossen, auf denen Schnellzüge flitzen sollen.

Geplant ist der Bau einer Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Brescia und Verona, zwischen Verona und Vicenza, sowie auf der Strecke zwischen Mailand und Genua. Die Linie Brescia-Verona wird 3,9 Mrd. Euro kosten, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung „Sole 24 Ore“. Der erste Baulos soll 768 Mio. Euro kosten, die Bauarbeiten beginnen innerhalb der ersten Hälfte des Jahres 2015.

Das Projekt für eine Hochgeschwindigkeitslinie zwischen Mailand und Verona ist Teil des Korridors Ten-T „Mediterraneo“ und besteht aus zwei Teilen: Die Strecke zwischen Treviglio und Brescia, die bereits gebaut wird, und die Strecke Brescia-Verona, die von einem Konsortium um den italienischen Baukonzern Salini Impregilo errichtet werden soll.

Der börsennotierte Baukonzern hat im vergangenen Juli im Rahmen einer Bietergemeinschaft mit Strabag den Auftrag für den Bau des größten Loses des Brenner-Basistunnels erhalten. Salini Impregilo hat im Rahmen des Konsortiums Iricav Due vom Bahnnetzbetreiber RFI den Auftrag für den Bau der Bahnstrecke erhalten.