Neuer Rückschlag für Chinas Atomindustrie - Neues AKW erst 2016
Peking (APA/Reuters) - China hat einen neuen Rückschlag beim Ausbau der Kernenergie hinnehmen müssen. Ein Sprecher der staatlichen Atomenerg...
Peking (APA/Reuters) - China hat einen neuen Rückschlag beim Ausbau der Kernenergie hinnehmen müssen. Ein Sprecher der staatlichen Atomenergie-Behörde SNPTC sagte der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag in Peking, die Inbetriebnahme eines neuen AP1000-Reaktors werde sich bis zum kommenden Jahr verzögern. Als Grund nannte er neue Probleme beim Bau des AKW in der östlichen Provinz Zhejiang.
Ursprünglich sollte das Kraftwerk Ende 2015 hochgefahren werden. Der vom US-Konzern Westinghouse entworfene Reaktor ist einer der ersten der dritten Generation, die unter anderem besonders sicher sein sollen. Die Regierung in Peking hat angekündigt, 58 Gigawatt Atomstrom bis 2020 generieren zu wollen. Damit will der weltgrößte Produzent von Treibhausgasen unter anderem seine Klimabilanz verbessern. Allerdings hat sich die Umsetzung der Pläne seit der Fukushima-Katastrophe 2011 verzögert. So steht die eigentlich für vergangenes Jahr erwartete Genehmigung von sechs neuen Atomprojekten weiter aus.
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