Ukraine - Österreichische Bundesheersoldaten weiter im Einsatz

Wien/Donezk (APA) - Angesichts der verschärften Lage in dem ukrainischen Bürgerkriegsgebiet Donbass haben einzelne Länder nach Angaben der O...

Wien/Donezk (APA) - Angesichts der verschärften Lage in dem ukrainischen Bürgerkriegsgebiet Donbass haben einzelne Länder nach Angaben der OSZE ihre Beobachter aus der Krisenregion abgezogen. Die sieben Bundesheersoldaten, die derzeit OSZE-Militärbeobachter in der Ukraine ausbilden, bleiben aber auf ihrem Posten. „Die Lage ist unverändert“, hieß es am Donnerstag auf APA-Anfrage aus dem Verteidigungsministerium.

Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) meinte in der vergangenen Woche, er gehe davon aus, dass diese Mission verlängert und aufgestockt werde. Die in der Region vereinbarte Waffenruhe wird immer wieder gebrochen. Jüngst hatte sich die Gewalt noch zugespitzt.

Die Beobachter aus westlichen Länder hatten sich aus den umkämpften Gebieten Luhansk (Lugansk) und Donezk zurückgezogen, hieß es von der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Ziel ist es eigentlich, bis Ende Februar das für 500 Beobachter ausgestellte Mandat zu erreichen. Nach Darstellung der OSZE sind in der Ukraine 374 internationale Beobachter im Einsatz, davon 217 in Luhansk und Donezk.

~ WEB http://www.osce.org/ ~ APA543 2015-01-15/16:46