Schweizer Tourismus dank Gästen aus Asien im November stabil

Neuenburg (APA/sda) - Dank Touristen aus Asien ist die Schweizer Hotellerie mit einem ausgeglichenen Resultat in die Wintersaison gestartet....

Neuenburg (APA/sda) - Dank Touristen aus Asien ist die Schweizer Hotellerie mit einem ausgeglichenen Resultat in die Wintersaison gestartet. Rückläufig war im November die Nachfrage der europäischen Gäste. Fürs ganze Jahr resultierte bis dahin ein Plus von einem halben Prozent.

Die Hotels verbuchten im November 1,9 Millionen Übernachtungen, ebenso viele wie im Vergleichsmonat 2013, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag mitteilte. Von Jänner bis November 2014 kumulierten sich die Übernachtungen auf 33,3 Millionen. Das sind 158.000 oder 0,5 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode.

Gäste aus dem Inland buchten im November letzten Jahres 870.000 Nächte in Schweizer Hotelbetten, was einem Rückgang von 0,8 Prozent entspricht. Dem stand ein Wachstum von 0,7 Prozent bei den ausländischen Besuchern gegenüber.

Die stärkere Nachfrage aus dem Ausland ging im Voraus aufs Konto asiatischer Gäste. Dank ihnen konnte das Minus von 21.000 Übernachtungen bei den europäischen Kunden exakt wettgemacht werden. China allein legte um 24,3 Prozent zu. Die Golfstaaten sorgten für 5.800 zusätzliche Nächtigungen, ein Plus von 31,0 Prozent.

Demgegenüber wurden bei den Besuchern aus Frankreich 9.600 Übernachtungen weniger (-10,8 Prozent) registriert. Es ist dies die stärkste absolute Abnahme aller Herkunftsländer. Größere Einbußen gab es auch bei den Gästen aus Italien (-7,1 Prozent) und Russland (-6,1 Prozent). Bei den Russen werden für die Folgemonate weitere markante Einbußen wegen der Rubel-Krise befürchtet.

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