Terror in Belgien - Zwei Terrorverdächtige wollten nach Italien
Paris/Brüssel (APA/AFP) - Die zwei Belgier, die in Südostfrankreich im Zusammenhang mit dem Anti-Terror-Einsatz in ihrem Heimatland festgeno...
Paris/Brüssel (APA/AFP) - Die zwei Belgier, die in Südostfrankreich im Zusammenhang mit dem Anti-Terror-Einsatz in ihrem Heimatland festgenommen worden waren, wollten nach Italien flüchten. „Sie wollten die Grenze genau in dem Moment überqueren, in dem die Grenzbeamten den Steckbrief aus Belgien erhielten“, hieß es aus französischen Polizeikreisen.
Die beiden Männer „wollten nach Italien“. Sie waren in der Gegend von Chambery an der Grenze zu Italien festgenommen worden. Bis die beiden Männer an Belgien ausgeliefert werden, kann es noch einige Wochen dauern.
In Belgien waren bei einem groß angelegten Anti-Terror-Einsatz am Donnerstagabend 13 verdächtige Islamisten festgenommen worden, die Anschläge gegen die Polizei in Belgien geplant haben sollen. Zwei Männer wurden dabei getötet.
Bei einigen der Verdächtigen soll es sich um Syrien-Heimkehrer handeln. Die beiden Belgier, die in Frankreich festgenommen wurden, hatten das Land fluchtartig verlassen, nachdem sie von der Razzia im ostbelgischen Verviers nahe der deutschen Grenze erfahren hatten.