Die Erdbebenkatastrophe in Kobe von 1995
Kobe (APA/dpa) - Vor 20 Jahren haben schwere Erdstöße die Kansai-Region auf der japanischen Hauptinsel Honshu erschüttert. Besonders die Mil...
Kobe (APA/dpa) - Vor 20 Jahren haben schwere Erdstöße die Kansai-Region auf der japanischen Hauptinsel Honshu erschüttert. Besonders die Millionenstadt Kobe war betroffen. Zahlen und Fakten zu dem Erdbeben.
- Das Beben am frühen Morgen des 17. Jänner 1995 um 5.46 Uhr Ortszeit dauerte etwa 20 Sekunden.
- Die Erdstöße erreichten die Stärke 7,2.
- Das Zentrum des Bebens lag etwa 20 Kilometer südwestlich vom Zentrum Kobes unter der Meerenge von Akashi in einer Tiefe von 16 Kilometern.
- Insgesamt kamen mehr als 6.400 Menschen ums Leben, knapp 37.000 erlitten Verletzungen, die meisten in der Hafenstadt Kobe.
- Regierung und Behörden wurde nach dem Beben vorgeworfen, viel zu langsam und unzureichend gehandelt zu haben.
- Nach Schätzungen starben zehn Prozent der Opfer, weil sie eingeschlossen und verletzt zu lange auf Hilfe warten mussten.
- Rund 100.000 Gebäude wurden zerstört, weitere 100.000 beschädigt.
- Mit 819 Quadratkilometern war die in 175 lokalen Feuern insgesamt niedergebrannte Fläche fast so groß wie das Land Berlin.
- Nach dem Beben waren rund 310.000 Menschen obdachlos.
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