Lawinenabgang im Südtiroler Ahrntal 2 - Schlechte Wetterbedingungen
Ahrntal (APA) - Zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs im Südtiroler Ahrntal mit zwei Todesopfern herrschten laut Bergrettung schlechte Wetterbedi...
Ahrntal (APA) - Zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs im Südtiroler Ahrntal mit zwei Todesopfern herrschten laut Bergrettung schlechte Wetterbedingungen. Rund 40 Zentimeter Neuschnee und schlechtes Flugwetter, bedingt durch Wind und Hochnebel, erschwerten den Rettungseinsatz.
Die vier Tourengeher seien beim Aufstieg auf den Zinsnock in einer Höhe von rund 2.300 Metern von einer großen Lawine erfasst worden, teilte die Bergrettung mit. Drei Mitglieder der Gruppe, die allesamt mit Lawinenairbag ausgerüstet waren, wurden komplett verschüttet. Eine Frau wurde nur teilverschüttet und habe sich selbst befreien können, hieß es. Sie stieg mit Fußverletzungen ab, um Hilfe zu holen.
Zwei der Verschütteten waren nach der Bergung ohne Bewusstsein und mussten reanimiert werden. Sie starben aber kurze Zeit später. Das dritte Lawinenopfer war ansprechbar und wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus geflogen.
Im Einsatz standen rund 50 Helfer von Bergrettung, Feuerwehr und Carabinieri sowie die Rettungshubschrauber „Pelikan II“ und „Aiut Alpin Dolomites“. Die Verunglückten wurden in die Krankenhäuser nach Bruneck bzw. Brixen geflogen.
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