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Air+Style am Bergisel: Norweger Sandbech ist der Herr der Ringe

Der Bergisel bot am Samstagabend eine eindrucksvolle Kulisse für ein Snowboard-Spektakel der Sonderklasse.
© Böhm

Bei Olympia Zweiter, beim Air+Style-Auftakt in Peking Zweiter und am Samstag endlich der große Sieger am Bergisel: Stale Sandbech holte sich vor 10.000 Fans den „Ring of Glory“.

Von Max Ischia

Innsbruck –Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Oder umgekehrt? Im Fall von Multitalent und Multimillionär Shaun White lässt sich das nicht so leicht beantworten. Gerade vom Halfpipe-Training aus der Schweiz angereist, rockte der zweifache Halfpipe-Olympiasieger, mehrfache X-Games-Champion und seit Frühjahr neuer Air+Style-Mehrheitseigentümer mit seiner Band „Bad Things“ die Bühne, um sich im Anschluss das stylische Treiben anzusehen. Da und dort mit reichlich Kamera-Präsenz im Schlepptau.

Im dichten Schneetreiben am Bergisel behielt Stale Sandbech den Durchblick und holte sich den Sieg.
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Was White am Samstag auf dem mit 10.000 Fans gut gefüllten Bergisel zu sehen bekam, war die Quintessenz einer zukunftsweisenden Eventgestaltung. Ein sportives Feuerwerk an Tricks und gleich fünf Bands sorgten für einen kurzweiligen Nachmittag bzw. Abend. Und als sich der Nieselregen pünktlich zum Finale der besten acht in dicke Schneeflocken verwandelte, war die Traumkulisse perfekt.

Air+Style am Bergisel

Superfinale

1. Stale Sandbech (NOR) 81,89

2. Peetu Piiroinen (FIN) 79,39

3. Yuki Kadono (JAP) 72,22

4. Seb Toutant (CAN) 43,76

weiters:

5. Tor Lundstrom (SWE), 6. Kyle Mack (USA), 7. Niklas Mattson (SWE), 8. Emil Ulsletten (NOR).

Das gefiel auch Sage Kotsenburg, wenngleich der Slopestyle-Olympiasieger von Sotschi gleich in Runde eins die Segel streichen hatte müssen. Nur ein Indiz dafür, wie hochkarätig es zu Werke ging. „Unglaublich“, schüttelte auch Max Plötzeneder den Kopf. Der Thaurer war just auf den Tag vor 21 Jahren selbst bei der Geburtstunde des Snowboard-Kultevents durch den Abendhimmel rotiert. „Aber was diese Jungs inzwischen zeigen, ist ein anderer Sport.“

Doch just zum Superfinale der besten vier begann es wie wild zu schneien und die immer langsamer werdende Spur stellte das finale Quartett zwischenzeitlich vor eine „Mission Impossible“.

Erst vor dem letzten der drei Finalsprünge ließ das dichte Schneetreiben nach und Stale Sandbech nützte mit einem „1080 Frontside Cab“ die Gunst des Augenblicks und verwies letztlich Peetu Piiroinen (FIN) und Yuki Kadono (JAP) auf die Ehrenplätze. „Einfach fantastisch, es war an der Zeit, dass ich mir den Ring of Glory überstreife.“

Wie immer spektakulär war der Blick ins trotz des Wetters sehr gut gefüllte Bergisel-Rund.

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Stale Sandbech ließ sich auch vom dichten Schneetreiben nicht aus der Siegerspur bringen.

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Der Olympiazweite eroberte den heiß-begehrten Ring of Glory sowie ein dickes Preisgeld und ein Auto.

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Der Hauptact des Abends: Panda-Rapper Cro nahm auch am Bergisel seine Maske nicht ab.

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Olympiasieger Sage Kotsenburg präsentierte sein Können am Bergisel. Für das Superfinale reichte es allerdings diesmal nicht.

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Noch einmal am Start ausatmen, dann geht es raus in den Hexenkessel.

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Der Kanadier Sebastien Toutant wusste zu überzeugen.

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Air+Style-Boss Shaun White griff beim Auftritt der Bad Things selbst in die Gitarren-Saiten.

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Um die Autos brauchten sich die Veranstalter keine Sorgen machen, die blieben ganz.

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Rakede heizte den Fans am Bergisel ordentlich ein.

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Die Haupttribüne ließ sich die gute Stimmung vom nasskalten Winterwetter nicht verderben.

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Rapper Kool Savas nahm sich wie gewohnt kein Blatt vor den Mund.

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Die Arbeiter rund um die Schanze hatten den ganzen Tag alle Hände voll zu tun.

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