Gaskammern in Mauthausen geleugnet: Arzt in Linz vor Gericht
Mauthausen/Linz (APA) - Ein pensionierter Arzt, der in einem Schreiben an das Gemeindeamt, den Gemeinderat und die Verwaltung der KZ-Gedenks...
Mauthausen/Linz (APA) - Ein pensionierter Arzt, der in einem Schreiben an das Gemeindeamt, den Gemeinderat und die Verwaltung der KZ-Gedenkstätte Mauthausen geleugnet haben soll, dass es dort Gaskammern gegeben hat, muss sich ab 22. Jänner wegen Wiederbetätigung vor dem Landesgericht Linz verantworten. Ihm drohen ein bis zehn Jahre Freiheitsstrafe.
Er habe sich in Mauthausen mit eigenen Augen davon überzeugt, dass dort keine Gaskammern existiert hätten, soll der 71-Jährige geschrieben haben. Der Holocaust müsse daher „eine Lüge der khasarischen, zionisischen Banksterbande sein, welche gegenwärtig in diesem Teil und im ‚arabischen Frühling‘ noch immer ihr Unwesen treiben“ (sic!), hieß es unter anderem in dem Brief.
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