Medien: Italien weist zehn mutmaßliche IS-Sympathisanten aus
Rom (APA/dpa) - Die italienischen Behörden haben laut Medienberichten in diesem Jahr bereits zehn terrorverdächtige Migranten zurück in ihre...
Rom (APA/dpa) - Die italienischen Behörden haben laut Medienberichten in diesem Jahr bereits zehn terrorverdächtige Migranten zurück in ihre Heimatländer geschickt. Zudem stehen weitere 100 mutmaßliche Unterstützer der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) in Italien unter Beobachtung, wie italienische Medien am Sonntag unter Berufung auf noch nicht veröffentlichte Zahlen des Innenministeriums berichteten.
Im zweiten Halbjahr 2014 hatten die Behörden demnach insgesamt 13 Menschen ausgewiesen, die Kontakt zum IS gehabt haben sollen.
Bei den zehn nun ausgewiesenen Terrorverdächtigen handelt es sich den Berichten zufolge überwiegend um junge Männer im Alter zwischen 20 und 35 Jahren, meist mit arabischen Wurzeln. Viele von ihnen wohnten jedoch schon seit Jahren in Italien, die meisten im Norden des Landes. Insgesamt sind aus Italien offiziellen Zahlen zufolge 53 Menschen nach Syrien oder in den Irak gereist, um an der Seite des IS zu kämpfen. Nur vier von ihnen haben einen italienischen Pass.
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