Mindestens zehn Tote bei Absturz von NATO-Kampfjet in Spanien

Die F-16-Maschine war kurz nach dem Start auf eine Fläche abgestürzt, auf der andere Flugzeuge abgestellt waren. Acht Franzosen und die beiden griechischen Piloten starben.

Augenzeugen berichteten, nach dem Absturz der Maschine hätten sich eine oder mehrere Explosionen ereignet.
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Madrid - Beim Absturz eines griechischen Kampfflugzeugs auf einem spanischen Luftwaffenstützpunkt sind am Montag zehn Menschen getötet und 13 weitere teils sehr schwer verletzt worden. Acht der Todesopfer stammen aus Frankreich und zwei aus Griechenland, wie Spaniens Regierungschef Mariano Rajoy sagte.

Nach Angaben des spanischen Verteidigungsministeriums ereignete sich das Unglück auf dem NATO-Stützpunkt Los Lllanos im Südosten Spaniens. Demnach verlor der Kampfjet vom Typ F-16 während des Starts an Schub und stürzte auf andere Flugzeuge, die auf dem Stützpunkt geparkt waren. Auf Fernsehbildern waren an der Unglücksstätte Flammen und schwarzer Rauch zu sehen.

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Es scheine, dass die Todesopfer aus Frankreich und Griechenland stammten, sagte Rajoy dem Fernsehsender Telecinco. Unter den Verletzten waren nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Rom neun Italiener. Den Angaben zufolge nahmen die beiden griechischen Piloten des Kampfflugzeugs an einem Ausbildungsprogramm der NATO teil.

NATO-Generalsekretär Stoltenberg zeigte sich „tief betroffen“ von dem Unglück. Er sprach den Angehörigen sein Beileid aus und wünschte den Verletzten „rasche Genesung“. Auch Rajoy zeigte sich auf Twitter „bewegt“ und drückte sein Beileid aus. Der spanische Verteidigungsminister Pedro Morenes und der spanische Luftwaffenchef Francisco Javier Garcia Arnaiz begaben sich zum Unglücksort, der etwa 250 Kilometer südostlich von Madrid liegt. (APA/dpa)


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