Syrien-Gespräche in Moskau gehen mit Regimevertretern in zweite Runde

Moskau/Damaskus (APA/dpa) - Die am Montag begonnenen Gespräche über ein Ende des syrischen Bürgerkriegs mit Vertretern der Regierung aus Dam...

Moskau/Damaskus (APA/dpa) - Die am Montag begonnenen Gespräche über ein Ende des syrischen Bürgerkriegs mit Vertretern der Regierung aus Damaskus sind in Moskau fortgesetzt worden. Eine Delegation der syrischen Opposition habe sich auf eine gemeinsame Position für die Gespräche mit syrischen Regierungsvertretern geeinigt, berichtete die Agentur Interfax am Mittwoch unter Berufung auf Oppositionskreise.

Die syrische Agentur SANA meldete, die Damaskus-Delegation hoffe auf konstruktive und transparente Gespräche. Im Laufe des bis Donnerstag angesetzten Treffens soll laut Interfax auch der russische Außenminister Sergej Lawrow teilnehmen.

Dennoch gelten die Gespräche als wenig aussichtsreich. Am Verhandlungstisch fehlt - neben den mächtigen Islamistenmilizen des Islamischen Staats und der Nusra-Front - mit dem Exilbündnis Nationale Syrische Koalition der größte Oppositionsvertreter im seit knapp vier Jahren andauernden Bürgerkrieg. Das Bündnis mit Sitz in Istanbul kritisiert, Russland habe nicht die Oppositionsgruppen an sich, sondern nur einzelne Regimekritiker eingeladen.


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