Zwei Tote bei Unwettern in Spanien

Madrid (APA/dpa) - Bei Schnee- und Regenunwettern sind im Norden Spaniens zwei Menschen ums Leben gekommen. In den Pyrenäen wurde im Winters...

Madrid (APA/dpa) - Bei Schnee- und Regenunwettern sind im Norden Spaniens zwei Menschen ums Leben gekommen. In den Pyrenäen wurde im Wintersportzentrum Candanchu ein Skifahrer nach heftigen Schneefällen von einer Lawine verschüttet. Seine Leiche wurde nach Angaben der Rettungsdienste am Sonntag geborgen.

Ein zweiter Skiläufer war bei dem Unglück am Vortag aus den Schneemassen gerettet worden. Die beiden Männer waren eine Piste hinabgefahren, die wegen Lawinengefahr gesperrt war.

In der Region Navarra ertrank ein Mann in den Fluten des über die Ufer getretenen Flusses Odron. Der 70-Jährige war nach Informationen des staatlichen Rundfunks RNE in einem Lieferwagen von Wassermassen mitgerissen worden. Im Baskenland entgleiste in der Gegend von Bilbao ein Zug infolge eines Erdrutsches. Die 30 Fahrgäste kamen mit dem Schrecken davon.

In der Provinz Burgos wurden mehrere Bewohner einer Siedlung von der Polizei in Sicherheit gebracht, nachdem ihre Wohnungen von dem über die Ufer getretenen Ebro überschwemmt worden waren. Das Wetteramt hatte für weite Teile Spaniens Unwetterwarnungen wegen Stürmen, Schnee- und Regenfällen herausgegeben.


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