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IS tötete seit Jahresanfang fast 100 Gefangene - Berichte

Damaskus/Bagdad (APA/dpa) - Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) hat in Syrien und im Irak seit Anfang des Jahres Berichten zufolge fast...

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Damaskus/Bagdad (APA/dpa) - Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) hat in Syrien und im Irak seit Anfang des Jahres Berichten zufolge fast 100 Gefangene getötet. Mehreren Opfern schlugen die Extremisten demnach den Kopf ab, andere wurden gesteinigt oder an öffentlichen Plätzen gekreuzigt.

Manchen sei Blasphemie, Prostitution oder Homosexualität vorgeworfen worden, berichtete die in Großbritannien ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Mittwoch. Andere habe der IS getötet, weil sie angeblich Spione für das syrische Regime oder ausländische Geheimdienste gewesen seien.

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In Syrien ermordeten die Extremisten laut den Menschenrechtlern mindestens 50 Gefangene. Zu den Opfern gehörten auch die Japaner Haruna Yukawa und Kenji Goto. Am Dienstag war zudem ein Video aufgetaucht, dass die Verbrennung des jordanischen Piloten Mouath al-Kasaesbeh zeigen soll. In Syrien seien zudem 25 Menschen von anderen radikalen Gruppen getötet worden. Unter ihnen war auch die Al-Nusra-Front, der syrische Al-Kaida-Ableger.

Im Nachbarland Irak berichteten Bewohner von Gebieten unter IS-Kontrolle und Sicherheitskräfte seit Jahresbeginn von 48 Tötungen, darunter zwei Christen, zwei Journalisten und drei Rechtsanwältinnen. Die meisten Opfer wurden in Mosul (Mossul) und im Umkreis der nordirakischen Stadt öffentlich erschossen.

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