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Asfinag warnte vor Schnee im Süden Österreichs

Das Mittelmeertief erreicht Oberitalien und Slowenien laut Asfinag bereits morgen. Slowenien wird aus diesem Grund die Grenzen für Lkw schließen.

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Bis zu 70 cm Neuschnee werden erwartet.
© ZOOM-TIROL

Wien – Ab Donnerstagmittag hat der Winter den Süden Österreichs laut Prognosen wieder fest im Griff. Zum Teil sollen die Neuschneemengen innerhalb von 24 Stunden bis zu 70 Zentimeter betragen. Hotspot ist dabei der Bereich der Pack zwischen Kärnten und der Steiermark, hieß es in einer Aussendung der Asfinag.

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Für die A 2 Süd Autobahn zwischen Lieboch und Mooskirchen können bereits Freitagfrüh in Absprache mit der Autobahnpolizei Pannenstreifen und erste Fahrspur zum Kettenanlegeplatz für Lkw umfunktioniert werden. Speziell geräumt wird auch die Raststation Kaiserwald, damit Lkw-Lenker, welche die starken Schneefälle abwarten wollen, dort ausreichend Platz vorfinden. Sollten dennoch Schwerfahrzeuge ohne Ketten unterwegs sein und hängen bleiben, sind sowohl in Kärnten als auch in der Steiermark an allen neuralgischen Stellen von der Asfinag beauftragte private Abschleppdienste in Alarmbereitschaft. Damit soll sichergestellt werden, dass hängen gebliebene Lkw rasch wieder flott gemacht werden können und die Autobahn nicht „sperren“.

Das Mittelmeertief erreicht Oberitalien und Slowenien laut Asfinag bereits morgen, Donnerstag, mit voller Wucht. Slowenien hat daher bereits am Mittwoch ein generelles Fahrverbot für Lkw mit Anhänger und Sattelzugmaschinen ab Donnerstag 5.00 Uhr verhängt. Dieses Fahrverbot soll bis Freitagabend aufrecht bleiben. Die Asfinag wird betroffene Schwerfahrzeuge daher auf der A 9 Pyhrn Autobahn bei Vogau/Straß auf den ehemaligen Zollamtsplatz ableiten. „Dort haben wir Platz für etwa 300 Lkw“, sagte Abteilungsleiter Heimo Maier-Farkas. Gleiches gilt für Kärnten: Lkw können auf der A 11 Karawanken Autobahn kurz vor dem Tunnel beziehungsweise bei Rosegg abwarten. Sollte auch Italien die Grenze für den Schwerverkehr dicht machen, stehen Stellplätze bei Arnoldstein zur Verfügung. „Zusätzlich bereiten wir uns darauf vor, Lkw in diesem Fall bereits in Salzburg bei Flachau auf der A 10 anhalten zu können“, so Maier-Farkas. (APA)

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