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Italien hält an Verbot für genmanipuliertes Saatgut fest

Rom/Udine (APA) - Der italienische Staatsrat, die letzte Instanz der administrativen Justiz, hat den Rekurs eines friaulischen Landwirts geg...

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Rom/Udine (APA) - Der italienische Staatsrat, die letzte Instanz der administrativen Justiz, hat den Rekurs eines friaulischen Landwirts gegen das in Italien geltende Verbot für genmanipuliertes Saatgut abgelehnt. Das Verbot bleibt daher aufrecht, berichteten italienische Medien.

Der Bauer war 2010 von einem Gericht in Friaul wegen eines Gen-Maisfelds zu einer Strafe von 25.000 Euro verurteilt worden. Die Aussaat musste zudem zerstört werden. In Italien drohen für das Anpflanzen von genmanipuliertem Saatgut Geldstrafen von bis zu 50.000 Euro oder Haftstrafen von sechs Monaten bis drei Jahren.

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Der verurteilte Bauer, Giorgio Fidenato, Präsident des für Gen-Saatgut eintretenden Verbands „Agricoltori Federati“, legte gegen das Urteil Berufung ein und wendete sich an den Staatsrat. Das Urteil wurde von Greenpeace begrüßt. Es gebe berechtigten Grund zu der Annahme, dass der veränderte Mais eine Gefahr für die Umwelt darstelle.


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