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Kärnten-Wahlen: 464.336 Menschen am 1. März zu den Urnen gerufen

Klagenfurt (APA) - 464.336 Menschen in Kärnten sind für die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen am 1. März berechtigt, ihre Stimme abzugeb...

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Klagenfurt (APA) - 464.336 Menschen in Kärnten sind für die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen am 1. März berechtigt, ihre Stimme abzugeben. Das ist laut Landeswahlbehörde die vorläufige Zahl der Wahlberechtigten. In 132 Gemeinden wird gewählt, überall gibt es zwei Stimmzettel. Bei der Gemeinderatswahl können drei Vorzugsstimmen abgegeben werden, allerdings nur innerhalb der gleichen Partei.

Die SPÖ hat 68 Bürgermeister zu verteidigen, bei der Gemeinderatswahl kam sie vor sechs Jahren auf 36,65 Prozent. Die FPÖ, 2009 noch unter dem Label BZÖ angetreten, erreichte 30,94 Prozent und stellt 28 Gemeindechefs, die ÖVP hat 33 Bürgermeister und 20,41 Prozent der Stimmen geholt. Die Grünen schafften in 20 Kommunen den Einzug in den Gemeinderat, landesweit waren dies 3,3 Prozent. Namenslisten, in der Statistik unter „Sonstige“ geführt, holten 6,58 Prozent und stellen drei Bürgermeister. Die Wahlbeteiligung war vor sechs Jahren recht hoch, sie lag bei 80,62 Prozent, allerdings waren 2009 Landtags- und Kommunalwahlen zusammengelegt worden. 2003, als dies nicht der Fall war, nutzten bei den Kommunalwahlen 75,72 Prozent ihr Wahlrecht.

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Wahlschluss ist aller Voraussicht nach 16.00 Uhr, theoretisch könnte sich das bis zum 15. Februar noch ändern, das ist aber nicht zu erwarten. Das vorläufige Endergebnis wird für etwa 19.00 Uhr erwartet. Die Tatsache, dass die Freiheitlichen vor sechs Jahren als BZÖ kandidierten, macht das Vergleichen der Ergebnisse kompliziert, zumal damals auch die FPÖ antrat. Diesmal gibt es die FPÖ, die grosso modo dem damaligen BZÖ entspricht, logischerweise müssten also deren Ergebnisse verglichen werden. Das jetzige BZÖ tritt nur in ganz wenigen Gemeinden an und kann nicht mit den Orangen von 2009 verglichen werden.

Bei den Bürgermeisterwahlen muss ein Kandidat im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreichen. Schafft dies keiner der Anwärter, gibt es am 15. März eine Stichwahl zwischen den zwei im ersten Wahlgang Erstplatzierten - was 2009 in 37 Gemeinden der Fall war. Die Notwendigkeit der absoluten Mehrheit gilt übrigens auch in den vier Gemeinden, in denen sich nur der Amtsinhaber der Wahl stellt.

Wie immer können auch Wahlkarten angefordert werden, schriftlich ist das beim Gemeindeamt bis zum 25. Februar möglich, mündlich bis 26. Februar. Die Wahlkarten müssen bis zum Schließen des letzten Wahllokales in der Heimatgemeinde eingelangt sein, um mitgezählt zu werden. Das war bei der Wahl 2009 noch anders, da wurden am Montag eingelangte Wahlkarten noch akzeptiert.

Zusätzlich gibt es die Vorwahltage, die am neunten Tag vor dem tatsächlichen Wahltermin angesetzt werden müssen. In jeder Kommune muss mindestens ein Wahllokal geöffnet haben, und zwar für eine Mindestzeit von zwei Stunden und jedenfalls von 18.00 bis 19.00 Uhr. Die Vorwahltermine sind also diesmal der 20. Februar und - für die Bürgermeister-Stichwahl am 6. März.

( 0166-15, Format 88 x 55 mm)


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