Indisches Gericht urteilte zugunsten von Umwelt-Aktivisten

Neu-Delhi (APA/dpa) - Ein indisches Gericht hat die Rechte von Umweltschutzaktivisten gestärkt. In dem Fall ging es um eine Greenpeace-Mitar...

Neu-Delhi (APA/dpa) - Ein indisches Gericht hat die Rechte von Umweltschutzaktivisten gestärkt. In dem Fall ging es um eine Greenpeace-Mitarbeiterin, die im Jänner nicht außer Landes gelassen wurde, um vor dem britischen Parlament über die mutmaßlichen Gefahren eines Kohleabbauprojekts zu berichten. Eine entsprechendes Ausreiseverbot müsse zurückgenommen werden, entschied das Gericht laut Greenpeace am Donnerstag.

„In einer Demokratie kann Widerspruch nicht mundtot gemacht werden“, sagte der Richter laut dem indischen Sender NDTV. Die Aktivistin Priya Pillai wollte in London über die Pläne eines britischen Unternehmens in Mahan im Bundesstaat Madhya Pradesh sprechen. Ihrer Meinung nach bedroht das Minenprojekt einen Salmiak-Wald und die Stammesvölker, die davon leben. Als sie ins Flugzeug steigen wollte, wurde Pillai an der Passkontrolle aufgehalten. Später erklärte Neu Delhi, Pillai sei in „anti-nationale Aktivitäten“ verwickelt und deswegen gestoppt worden. Pillai feierte die Entscheidung via Twitter als einen Sieg der Meinungsfreiheit.

TT-ePaper gratis lesen und iPhone 11 Pro gewinnen

Die Zeitung ab sofort bis auf Weiteres kostenlos digital abrufen

Jetzt mitmachen
TT ePaperTT ePaper

Kommentieren