Nach Vorarlberg-Wahlen: Nur ein Bürgermeister-Kandidat in 26 Kommunen
Bregenz (APA) - Bei der Bürgermeister-Direktwahl in Vorarlberg stand in 26 Kommunen nur jeweils ein Kandidat zur Auswahl. Um als gewählt zu ...
Bregenz (APA) - Bei der Bürgermeister-Direktwahl in Vorarlberg stand in 26 Kommunen nur jeweils ein Kandidat zur Auswahl. Um als gewählt zu gelten, benötigten diese Kandidaten in ihrer Gemeinde den Zuspruch von mehr als der Hälfte der Wähler. Knapp wurde es in keiner Kommune, in Weiler (Bez. Feldkirch) und Schruns (Bez. Bludenz) blieben die Wahlwerber aber unter 70 Prozent.
Mit dem schlechtesten Resultat - 68,03 Prozent - musste Dietmar Summer (Liste „Mitnand für Weiler“) in Weiler leben, Jürgen Kuster (ÖVP) war ihm in Schruns mit 68,15 Prozent Ja-Stimmenanteil aber nur wenig voraus. Auch in Bildstein (Bez. Bregenz, Judith Schilling-Grabher (Bildsteiner Liste) - 70,25 Prozent), Buch (Bez. Bregenz, Franz Martin, Gemeinschaftsliste Buch) - 70,77 Prozent), Lorüns (Bez. Bludenz, Lothar Ladner, ÖVP - 70,93 Prozent), Düns (Bez. Feldkirch, Gerold Mähr, Gemeindeliste Düns - 72,57 Prozent) und Schwarzenberg (Bez. Bregenz, Armin Berchtold, Schwarzenberger Bürgerliste - 72,97 Prozent) kamen die Kandidaten nur knapp über die 70 Prozent-Marke. Fünf weitere Anwärter erzielten Resultate zwischen 70 und 80 Prozent.
Zwölf der 26 Bewerber schafften es über die 80 Prozent-Grenze, zwei amtierende Bürgermeister sogar über 90 Prozent: In Andelsbuch (Bez. Bregenz) vertrauten Bernhard Kleber (Andelsbucher Bürgerliste) 94,94 Prozent der Wähler, in Röthis (Bez. Feldkirch) sprachen sich 90,13 Prozent der Teilnehmer an der Wahl dafür aus, dass Roman Kopf (Gemeindeliste Röthis) Gemeindeoberhaupt bleiben soll.
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