Skinhead-Reportage: FPÖ kritisiert ORF-Berichterstattung

Wien (APA) - Die FPÖ hat am Mittwoch zwar nicht die Entscheidung des Oberlandesgerichtes Wien kommentiert, das dem ORF-Redakteur Ed Moschitz...

Wien (APA) - Die FPÖ hat am Mittwoch zwar nicht die Entscheidung des Oberlandesgerichtes Wien kommentiert, das dem ORF-Redakteur Ed Moschitz bei seiner Klage gegen die FPÖ wegen übler Nachrede und Verletzung der Unschuldsvermutung recht gegeben hat. Die Berichterstattung des ORF dazu kritisierte FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl aber heftig.

„Mit seiner Berichterstattung über die Rückverweisung des von ORF-Reporter Moschitz gegen FPÖ-Obmann HC Strache angestrengten medienrechtlichen Verfahrens an die Erstinstanz stempelt sich der ORF endgültig zum Lügensender“, sagte Kickl in einer Aussendung. Den FPÖ-Generalsekretär stört dabei, dass die Meldung dazu auf der Startseite der Internetseite „ORF.at“ zu finden ist, der ORF aber im Vorjahr kein Wort darüber berichtet habe, als Moschitz mit seiner Klage in erster Instanz abgeblitzt war. Damals habe ORF.at argumentiert, dass das Medienverfahren eine private Angelegenheit von Moschitz gewesen sei. Angesichts der heutigen Berichterstattung ist die damalige Begründung für Kickl „als glatte, vermutlich politisch motivierte Unwahrheit entlarvt“.

~ WEB http://orf.at

http://www.fpoe.at ~ APA192 2015-03-18/11:22