Symphonieorchester Tirol setzt auf Beethoven und das 20. Jahrhundert
Innsbruck (APA) - In der Saison 2015/16 setzt das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck (Tsoi) auf Ludwig van Beethoven und auf Stücke aus de...
Innsbruck (APA) - In der Saison 2015/16 setzt das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck (Tsoi) auf Ludwig van Beethoven und auf Stücke aus dem 20. Jahrhundert. Dies erklärte Chefdirigent Francesco Angelico am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz in Innsbruck. Bis 2017 sollen außerdem alle Beethoven-Symphonien am Tiroler Landestheater aufgeführt werden.
„Viele der Symphonien wurden in Innsbruck seit einer Ewigkeit nicht mehr gespielt. Ich sehe es auch als unsere Pflicht, als kulturelle Institution solche Meisterwerke wieder auf die Bühne zu bringen“, meinte Angelico. Beethoven werde damit das Tsoi die nächsten drei Saisonen beschäftigen. „Das wird eine große Herausforderung für uns“, fügte der Chefdirigent hinzu.
Neben Beethoven sollen auch Stücke aus dem 20. Jahrhundert einen großen Stellenwert in der Spielzeit 2015/16 einnehmen. „Goffredo Petrassi war einer der größten italienischen Komponisten im 20. Jahrhundert, wurde aber bisher noch nie in Innsbruck gespielt“, sagte Angelico. Deshalb soll das „Concerto per flauto“ des italienischen Komponisten im Rahmen des ersten Symphoniekonzerts im Herbst zur Aufführung kommen. Der Schweizer Heinz Holliger wird das 7. Symphoniekonzert dirigieren, dabei soll unter anderem sein eigenes Stück „Tonscherben“ gespielt werden.
Zusätzlich zu den klassischen Symphoniekonzerten setzt das Orchester auch in der kommenden Saison wieder auf Konzertformate für Schulen. „Ich will ein Angebot für alle Altersgruppen schaffen. Jedes Tiroler Schulkind soll einmal in seiner Schullaufbahn das Tsoi gehört haben“, meinte Sascha Rathy, Leiterin des jungen Tsoi. Schulkonzerte im Tiroler Landestheater, Gesprächskonzerte in den Klassenzimmern und das Sitzkissenkonzert in einer Tiroler Volksschule sollen den Kindern die Musik näher bringen.
Zahlreiche weitere Konzerte sollen das Programm des Orchesters für die Spielzeit 2015/16 abrunden. Darunter fünf Sonntagsmatineen im Konzertsaal des Tiroler Landeskonservatoriums, zwei Familienkonzerte und die Neujahrskonzerte in Innsbruck, Kufstein und Reutte.
(S E R V I C E - Nähere Informationen unter www.landestheater.at und www.tsoi.at)
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