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Himmelsspektakel: Das war die Sonnenfinsternis 2015

Die partielle Sonnenfinsternis war in Tirol sehr gut zu beobachten.
© Jan Hetfleisch

Am Freitagvormittag kam es über weiten Teilen Europas zu einer partiellen Sonnenfinsternis. Bilder, Infos und Kurioses rund um „SoFi 2015“ gibt‘s in unserem News-Blog.

Innsbruck – Angst vor einem Black-out des Stromnetzes und eindringliche Warnungen, nicht ohne Schutzbrille hinzuschauen. Die Aufregung vor der heutigen Sonnenfinsternis war groß. Durchwegs ungetrübte Sicht auf die maximale Verdunkelung der Sonne hatten Schaulustige dann am Freitagvormittag in ganz Österreich.

Der Höhepunkt der partiellen Sonnenfinsternis war über Österreich zeitversetzt zu beobachten. In Innsbruck erreichte die Abdeckung mit 66 Prozent um 10.38 Uhr ihr Maximum. Das Frühlingswetter bot den Tirolern freie Sicht auf das Naturschauspiel. In der Innsbrucker Innenstadt waren allerdings nur vereinzelt mit speziellen Schutzbrillen ausgerüstete „Sonnenanbeter“ zu sehen.

Stromnetz machte keine Probleme

Das österreichische Stromnetz hat die Sonnenfinsternis gut überstanden. Auch in Deutschland, wo die Verdunkelung des Himmels als Belastung für die Netze galt, gab es keine Probleme. Das, obwohl die Photovoltaik-Produktion binnen kürzester Zeit massiv eingebrochen ist. Auf den Stromverbrauch wirkte sich die „Sofi“ kaum aus.

Wolken verdeckten Sicht auf totale Sonnenfinsternis

Eine Wolkendecke hat im entscheidenden Augenblick die Sicht auf die totale Sonnenfinsternis auf den Färöer-Inseln versperrt.

In Deutschland war der Himmel bis auf den Norden großteils klar. In London und in weiten Teilen Frankreich gab es lange Gesichter: Schlechtes Wetter vermieste den Blick auf das Naturphänomen.

Sonnenfinsternis am 20. März

Phasen der Sonnenfinsternis

16:07 Uhr