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Leitbörsen in Fernost schließen mehrheitlich höher

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Freitag mehrheitlich im Plus geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio stieg um 83,66 Zähl...

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Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Freitag mehrheitlich im Plus geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio stieg um 83,66 Zähler oder 0,43 Prozent auf 19.560,22 Punkte. Der Shanghai Composite gewann 35,05 Punkte oder 0,98 Prozent auf 3.617,32 Punkte. Einzig der Hang Seng Index in Hongkong büßte um 93,65 Zähler (minus 0,38 Prozent) auf 24.375,24 Einheiten ein.

Auch die Märkte in Singapur und Sydney schlossen fester. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.412,44 Zählern mit einem Plus von 26,28 Punkten oder 0,78 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg 23,8 Zähler oder 0,40 Prozent auf 5.936,30 Einheiten

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Die OECD-Experten senkten ihre Wachstumsprognose für die chinesische Wirtschaft im laufenden Jahr von bisher 7,1 Prozent auf 7 und 6,9 Prozent im nächsten Jahr. Die Herausforderung für Peking sei demnach genug Schwung zu halten, um die Ungleichgewichte zu reduzieren, während übermäßig abrupte Anpassungen vermieden werden, die eine Krise auslösen können, hieß es in dem OECD-Bericht. Auch Chinas Regierung rechnet in diesem Jahr nur mehr mit „rund sieben“ Prozent und damit so wenig wie seit 25 Jahren nicht mehr.

Die Aktien hätten auf diese Kürzung mit Kursgewinnen reagiert um eine Intervention der Regierung zu antizipieren. Investoren hoffen, dass die chinesische Regierung Maßnahmen ergreifen werde, um das Wachstum nicht unter sieben Prozent fallen zu lassen. Von Marktseite äußerten sich Experten besorgt über die aktuellen Kursstände. Besonders in den schwächer kapitalisierten Aktien sei eine Blase zu beobachten, hieß es. Im Vergleich zum Gesamtmarkt stiegen diese Titel über vier Mal so stark.

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An der australischen Börse zeigten sich die Titel der großen Banken abermals fester. Drei der vier Institute erreichten bereits Höchststände. Marktbeobachter erklärten die starke Nachfrage mit der Suche nach hohen Dividenden. Diese seien bei den Bankwerten nachhaltig. ANZ schlossen mit einem starken Kursplus von 0,44 Prozent, während Commonwealth Bank um 0,74 Prozent anzogen. National Australia Bank gingen um 0,38 Prozent höher aus dem Handel, während Westpac gut behauptet schlossen.

Nach dem Kursfeuerwerk der letzten Tage im Zuge dessen der japanische Spielekonzern Nintendo satte 36 Prozent an Wertzuwachs erzielt hatte, setzte zum Wochenabschluss eine leichte Korrektur ein. Der Spielehersteller will erstmals gemeinsam mit dem Internet-Konzern DeNa Spiele für Tablets und Smartphones entwickeln. Damit weicht Nintendo von der Strategie ab, seine Spiele strikt auf den eigenen Konsolen anzubieten. Nintendo schlossen um 6,57 Prozent tiefer.


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