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Salzburg Biennale 2015 war zu 91 Prozent ausgelastet

Salzburg (APA) - Mit einem „Concert Suprise“ in den Kavernen 1595 geht heute, Sonntag, am Abend die Salzburg Biennale 2015 zu Ende. Die Reso...

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Salzburg (APA) - Mit einem „Concert Suprise“ in den Kavernen 1595 geht heute, Sonntag, am Abend die Salzburg Biennale 2015 zu Ende. Die Resonanz ist positiv: Die Auslastung liege bei 91 Prozent, hieß es seitens des Festivals. Es gab 26 Veranstaltungen mit Werken von 46 Komponisten aus 16 Ländern, acht Uraufführungen und 20 Österreichische Erstaufführungen.

Das Publikum, darunter „erfreulich viele junge Leute“, habe die Darbietungen mit großer Offenheit und Neugier aufgenommen, lautete das Resümee. Die diesjährige Biennale startete am 6. März. Unter dem Titel „Voices“ wurden neben den Altmeistern der Postmoderne auch Werke von Isabel Mundry und Simon Steen-Andersen aufgeführt. Für die Salzburg Biennale 2015 stellten die Stadt Salzburg und der Altstadtverband zusammen 600.000 Euro bereit, das Budget betrug insgesamt 750.000 Euro.

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Die künstlerische Leiterin, Heike Hoffmann (56), präsentierte nach 2011 und 2013 heuer ihre letzte Salzburg Biennale. Die Kultur- und Theaterwissenschafterin übernimmt den Bereich Musiktheater und das Konzertprogramm der Schwetzinger SWR Festspiele in Deutschland. Sie wird ihr erstes Programm im Jahr 2017 präsentieren. Ihr Nachfolger bei der Salzburg Biennale steht noch nicht fest. Das soll sich in den nächsten Monaten entscheiden.

Hoffmanns Resümee: „Nach drei Festivalausgaben beende ich meine Tätigkeit in Salzburg und freue mich, dass es mit künstlerisch hochkarätigen Angeboten und einer durchdachten Programmdramaturgie gelungen ist, ein kontinuierlich wachsendes Publikum in Salzburg für zeitgenössische Musik und Musiktheater zu begeistern. Ich danke allen beteiligten Künstlern und Künstlerinnen für unvergessliche musikalische Erlebnisse, unseren Kooperationspartnern und Förderern für die Unterstützung und meinem Team, das nicht alltägliche organisatorische und logistische Herausforderungen glänzend bewältigt hat.“

Ein Lob kam von Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden: „Salzburg kann stolz sein auf diese Biennale. Mein besonderer Dank gilt Heike Hoffmann, die dem Festival zum dritten Mal ein besonderes Profil gegeben hat. Die kluge Programmgestaltung inhaltlich miteinander verknüpfter Konzerte, sowohl von renommierten internationalen wie auch Salzburger Musikerinnen und Musikern interpretiert, hat die Lebendigkeit der Neuen Musik in unserer Stadt eindrücklich erlebbar gemacht. Dieses Konzept ist für eine Musikstadt wie Salzburg zukunftsweisend, weil Tradition nur lebendig bleiben kann, wenn wir uns auch mit den Künstlerinnen und Künstlern der Gegenwart beschäftigen.“

Auch Inga Horny, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Salzburger Altstadt, zog eine zufriedene Bilanz. „Die Salzburg Biennale hat mit ihrem Programm 2015 erneut ein starkes Zeichen gesetzt und die Stadt damit wieder ein bisschen mehr im Heute verankert. Besonders freut mich, dass die szenischen Projekte so gut geglückt sind und vor allem auch sehr gut besucht waren. Die Biennale ist eine wichtige Ergänzung im zeitgenössischen Musikleben der Stadt.“


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