Ski alpin: Reaktionen nach dem Gesamtweltcupsieg von Anna Fenninger

Meribel (APA) - Reaktionen nach dem Gesamtweltcupsieg von Alpinskirennläuferin Anna Fenninger am Sonntag beim Saisonfinale in Meribel (Frank...

Meribel (APA) - Reaktionen nach dem Gesamtweltcupsieg von Alpinskirennläuferin Anna Fenninger am Sonntag beim Saisonfinale in Meribel (Frankreich):

Anna Fenninger: „Es ist echt schwer zu beschreiben. Ich habe so viele Sachen im Kopf gehabt, um mich auf das Wochenende zu konzentrieren. Wenn ich es nicht selbst wäre, ich müsste den Hut vor mir ziehen. Ich habe so viel Druck gehabt und es haben so viele Leute mitgeholfen, danke an alle, die da mitgeholfen haben. Es ist extrem viel Last heruntergefallen jetzt und ich glaube, es wird auch noch mehr herunterfallen.“

Woher sie die Kraft nimmt: „Ich weiß es selbst nicht, man muss von Tag zu Tag schauen. Ich hätte im Jänner nicht geglaubt, dass es möglich ist, noch weniger als im letzten Jahr. Dass es jetzt wahr geworden ist, von dem habe ich nicht zu träumen getraut. Ich kann es im Moment nicht so begreifen, es war über Wochen der härteste Kampf, den ich je gehabt habe. Von der nervlichen Situation das Ärgste, was ich je gehabt habe. Es war heuer noch viel schwieriger.

Zu Tina Maze, die am Ende 22 Punkte hinter ihr lag: „Sie ist enttäuscht, sie muss ein paar Tage vergehen lassen. Ich habe mir auch überlegt, was ist, wenn ich Zweite werde. Für mich war es eine Megasaison, daran hätte auch das eine Rennen nichts ändern können. Auch wenn man Zweiter wird, es war ein Megakampf, das darf man nicht vergessen.“

Eva-Maria Brem (Zweite in der Tages- und Riesentorlauf-Wertung): „Unglaublich! Ich wollte zum Abschluss noch einmal unbedingt gewinnen. Aber die Anna war heute unschlagbar, Platz zwei ist deshalb megacool.“

Peter Schröcksnadel (ÖSV-Präsident): „Annas Leistung ist beeindruckend, sie hat dem Druck standgehalten. Sie fährt am saubersten Ski, sie fährt super. Für Marcel war es gestern sehr schwierig, er hatte Druck, aber die andere noch mehr. Nervös sind alle, aber vielleicht ist er um das Alzerl besser. Wir freuen uns, die Athleten haben den Druck ausgehalten, die Trainer haben super mitgearbeitet. Das Team war gut. Wir sind alle rundum happy. Wir sind im Skisport die Nummer eins.“