Schulkosten - Brandsteidl: Geldforderungen kritisch hinterfragen

Wien (APA) - Die Wiener Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl (SPÖ) spricht sich „strikt gegen jede Form von ‚verstecktem Schulgeld‘...

Wien (APA) - Die Wiener Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl (SPÖ) spricht sich „strikt gegen jede Form von ‚verstecktem Schulgeld‘ aus“. Die sogenannten Schulnebenkosten würden von den Eltern „mit Recht als Problem gesehen“, so Brandsteidl in einer der APA übermittelten Stellungnahme zur Eltern-Kritik an der dadurch unterlaufenen Schulgeldfreiheit.

Im Bereich der Volksschulen sei hier auch bereits viel geschehen - etwa mit dem „Warenkorb“ der MA 56, betonte die Stadtschulrats-Chefin. „Den derzeit größten Problembereich gibt es jedoch in AHSen und BMHSen.“

„Generell sind wir der Meinung, dass ein öffentliches Schulwesen auch öffentlich finanziert sein soll und die öffentliche Hand entsprechende Ressourcen zur Verfügung stellen muss“, so Brandsteidl. Man unterstütze die Elternvereine daher schon lange im Kampf gegen Schulnebenkosten. „Wir appellieren an Eltern, Geldforderungen kritisch zu hinterfragen und sich in konkreten Fällen gegebenenfalls an den Stadtschulrat zu wenden.“


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