Eurovision Song Contest

Kein Stadt-Geld für Song Contest in Innsbruck

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Antrag für Public Viewing wurde abgelehnt, „Blankoschein“ für „Shopping@night“ bis 2018.

Innsbruck – Privat organisiert im Auftrag des ORF: Für ein mehrtägiges Public Viewing zum Eurovision Song Contest (ESC) am Innsbrucker Sparkassenplatz sollten Stadt und Land je 40.000 Euro zahlen, die TT berichtete. Seit gestern Abend können diese Pläne wohl eingemottet werden. Der Innsbrucker Gemeinderat lehnte mit Mehrheit nicht nur die 40.000 Euro, sondern auch den von FI, ÖVP, GR Moser und dem Seniorenbund unterstützten Vorschlag einer Reduktion auf 20.000 Euro – allenfalls für alternative Veranstaltungen (in Diskussion: Treibhaus, Wirtschaftskammer-Fassade, Dogana-Clubbing) – volley ab. Grüne, SPÖ, Inn-Pirat, Liste Federspiel und FPÖ brachten massive Zweifel an der Zugkräftigkeit eines öffentlichen Contest-Schauens in der Landeshauptstadt und der Finanzierung einer privaten Veranstaltung ins Spiel. Das Land signalisierte am Mittwoch, sich bei der Subventionsgewährung an der Stadt zu orientieren.

Genehmigt wurde vom Gemeinderat (gegen SPÖ, Inn-Pirat, GR Moser) der Antrag ans Land, am 2. Oktober für die Neuauflage der „Shopping@night 2015“ die Ladenöffnungszeit auf 23 Uhr auszudehnen. Ein Zusatzantrag der FI-Liste, dem Stadtsenat bis 2018 den „Blankoschein“ zu geben, verlängerte Öffnungszeiten für eine Einkaufsnacht – mutmaßlich die „Shopping@night“ – pro Jahr beim Land zu beantragen, wurde mehrheitlich angenommen.

Abgesetzt wurde der Antrag für eine 20.000-Euro-Förderung für die „Lange Nacht des Tanzens mit Shoppen“ am 26. Juni. (mami)