Vorwärts will weg vom Gericht

„Rechtssache Vorwärts Tirol gegen Lucas Krackl“, rief gestern Morgen Richter Johannes Gasser umsonst in einen Gang des Landesgerichtes. Niem...

Das Landesgericht Innsbruck.
© TT/Julia Hammerle

„Rechtssache Vorwärts Tirol gegen Lucas Krackl“, rief gestern Morgen Richter Johannes Gasser umsonst in einen Gang des Landesgerichtes. Niemand war erschienen, nachdem zuvor Vorwärts-Anwalt Bernd Oberhofer gegenüber dem Gericht ein Ruhen der Vorwärts-Klage gegen Ex-Geschäftsführer und FI GR Lucas Krackl vermeldet hatte. Noch 52.697,14 Euro möchte Vorwärts wegen behaupteter Überschreitung des Wahlkampfbudgets durch Krackl. Dazu kommt die Feststellung von Haftungen für die 600.000-Euro-Klage der Werbeagentur Pixel gegen Vorwärts. Parteiobmann Hansjörg Peer begründete gegenüber der TT: „Wir haben uns gemeinsam für ein Ruhen entschlossen und so allen Beteiligten diesen Tag erspart.“ Waren doch etliche Zeugen wie Bgm. Christine Oppitz-Plörer, Hans Lindenberger und Anna Hosp unter Wahrheitspflicht zum Thema Wahlkampf beantragt.

Hinter den Kulissen hieß es nun gar, dass bereits konstruktive Gespräche für einen Generalvergleich zwischen Vorwärts, Pixel und Krackl laufen, um nur endlich von den einst angezettelten Verfahren wieder wegzukommen. Schon vor dem Sommer könnte ein Vergleichsergebnis verkündet werden.

Krackl-Anwalt Markus Orgler: „Bei der Gegenseite scheint nun mit Peer die Rationalität eingekehrt. Sie strebt eine Generallösung an, wir erwarten ein Offert.“ (fell)


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