Drei Mordverdächtige beschäftigten Tiroler Justiz

Ein 24-Jähriger, der in Mühlbachl einen Mann ermordet haben soll, bleibt ebenso in U-Haft wir ein 44 Jahre alter Innsbrucker, der einen Hausmeister in der Reichenau niedergestochen hat.

Ermittler bei der Spurensicherung im Dezember 2014 am Tatort.
© Zeitungsfoto

Innsbruck – Der Haftrichter am Landesgericht war gestern mit zwei besonders aufsehenerregenden Fällen konfrontiert. So trat der Mordverdächtige zur Bluttat in Mühlbachl mit Verteidiger Hermann Rieder erneut zur Haftprüfung. Seit 21. Dezember sitzt der 24-jährige Tatverdächtige bereits in Untersuchungshaft – und es werden wohl zwei weitere Monate werden. Wurde doch der Tatverdacht weiter als dringend eingeschätzt, da mit der DNA des Opfers vermengtes Spurenmaterial auf den die Tat leugnenden Festgenommenen hinweisen würde.

In Untersuchungshaft bleibt auch weiterhin ein 44-jähriger Innsbrucker, der im November den Hausmeister einer Wohnanlage in der Reichenau niedergestochen hatte. Ein Pkw-Brand in der Tiefgarage und ein Gasaustritt im Keller des Hauses Tage vor der Bluttat beschäftigen jedoch weiter das Landeskriminalamt. Wird doch vermutet, dass es sich um ein und denselben Täter handeln könnte. „Ein Abschlussbericht der Polizei steht jedoch noch aus“, bestätigte dazu gestern Staatsanwalt Hansjörg Mayr gegenüber der TT.

Auch bestätigte Mayr, dass der vor zehn Tagen in München verhaftete Tatverdächtige zur Ermordung eines 59-Jährigen in einer Innsbrucker Gartenlaube am Mittwoch nach Tirol überstellt und dem Haftrichter vorgeführt wird. (fell)

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