Im Vorjahr brannte es in Tiroler Küchen etwa 200 Mal

Der Großteil aller Brände ereignet sich in Küchen. Zehn Prozent aller Feuerschäden entstehen durch Fettbrände.

Küchenbrand Mitte Jänner in Rum: Eine 72-Jährige vergaß einen Topf mit heißem Fett am Herd, das zu brennen begann.
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Innsbruck – Zu rund 200 Küchenbränden sind die Tiroler Feuerwehren im Vorjahr ausgerückt. Von 1.826 Brandeinsätzen im Jahr 2014 seien zehn Prozent aller Feuerschäden durch Fettbrände entstanden, berichteten Vertreter der Feuerwehren und der Tiroler Versicherung am Montag bei einer Pressekonferenz in Innsbruck anlässlich des „Tages der Sicherheit“ am heutigen Florianitag.

Das Gefahrenpotenzial von Fettbränden werde oft unterschätzt, da die Brandausbreitung sehr rasch passiere, erklärte Landesfeuerwehrkommandant Peter Hölzl. Besonders verheerend seien die Schäden, wenn versucht wird, brennendes Öl mithilfe von Wasser zu löschen. „Obwohl die Betroffenen eigentlich wissen müssten, dass brennendes Fett niemals mit Wasser gelöscht werden darf, versuchen es in Panik trotzdem viele“, fügte Hölzl hinzu.

52 Prozent aller Brände würden sich im Privatbereich ereignen, wobei die Küche im Wohnbereich Brandentstehungsort Nummer eins sei. „Früher waren vor allem offenes Feuer und Elektrizität die Auslöser, mittlerweile sind die größeren Schäden aber durch Fettbrände zu beklagen“, sagte der Landesfeuerwehrkommandant. (APA)

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