Ein Attentäter von Garland bereits seit Jahren im Visier des FBI

Zwei Männer schossen am Sonntag vor einer Ausstellung von Mohammed-Karikaturen auf einen Wachmann. Einer der getöteten Attentäter soll Kontakt zu Terroristen gehabt haben.

Spurensicherung in Garland: FBI-Ermittler sammelten rund um das Auto der beiden Attentäter Beweismittel.
© Reuters/Laura Buckman

Garland – Einer der beiden Täter des Anschlags auf eine Ausstellung von Mohammed-Karikaturen in Texas war seit Jahren im Visier der US-Sicherheitsbehörden. Wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht, stand der Mann seit 2006 unter Beobachtung. Hintergrund waren seine Verbindungen zu einer Person, die nach Vermutungen der Bundespolizei FBI eine Terrorzelle in Arizona aufbauen wollte.

Zudem soll er den Wunsch geäußert haben, sich dem Kampf von Islamisten in Somalia anzuschließen. Wegen falscher Angaben gegenüber dem FBI dazu wurde er 2011 zu einer Bewährungsstrafe von drei Jahren verurteilt. Die Ermittler prüften nun, ob die Täter, Verbindungen zu ausländischen Islamisten-Gruppen wie etwa der IS-Miliz hatten, sagte ein Behördenvertreter am Montag.

Die beiden Männer hatten am Sonntagabend in Garland im Bundesstaat Texas mit Sturmgewehren das Feuer auf dem Parkplatz eines Veranstaltungszentrums eröffnet, in dem Mohammed-Karikaturen gezeigt wurden und der bekannte niederländische Islamkritiker Geert Wilders eine Rede hielt. Dabei wurde ein unbewaffneter Wachmann am Bein verletzt. Polizisten erwiderten das Feuer und erschossen die Angreifer. (APA/Reuters)

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