60. Song Contest - Der Countdown läuft: Noch 13 Tage

Wien (APA) - Am Mittwoch (6. Mai) werden es noch 13 Tage sein, bis mit dem 1. Halbfinale am 19. Mai der 60. Eurovision Song Contest in Wien ...

Wien (APA) - Am Mittwoch (6. Mai) werden es noch 13 Tage sein, bis mit dem 1. Halbfinale am 19. Mai der 60. Eurovision Song Contest in Wien offiziell startet. Die APA präsentiert bis dahin mit dem Format „Der Countdown läuft“ in mehr oder minder regelmäßigen Abständen Randständiges, Kleinteiliges, Skurriles oder einfach nur Sonstiges zum größten Musikwettbewerb der Welt.

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Die Last der Eröffnung ruht auf vielen Schultern: Wenn am 23. Mai das Finale des Eurovision Song Contest in der Wiener Stadthalle über die Bühne geht, wird die feierliche Eröffnung zum größten TV-Unterhaltungsevent der Welt von etlichen Künstlern bestritten. Neben den Wiener Philharmonikern und den Sängerknaben werden auch der Superar-Chor und Violinistin Lidia Baich, ESC-Siegerin Conchita Wurst, Rapper Left Boy sowie das RSO „ein farbenfrohes Zeichen für Respekt, Diversität und ein friedliches Miteinander“ setzen, wie es in einer Ankündigung heißt. Dabei wird auch die offizielle „Building Bridges“-Hymne zu hören sein. Den Text dazu verfasste David Malin, für Komposition und Arrangement zeichnen David Bronner, Dorothee Freiberger und Kurt Pongratz verantwortlich. Insgesamt werden mehr als 200 Künstler den sogenannten Opening Act gestalten.

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Die Last der Werbung ruht auf einer großen Leinwand: 7.000 Quadratmeter misst die Fassade des Wiener Uniqa-Towers am Donaukanal, in die 160.000 LEDs integriert sind. Bis zum 24. Mai machen die Lichtspiele auf dem Hochhaus nun von Anbruch der Dunkelheit bis Mitternacht auf den Song Contest aufmerksam. So wird das „Sphere“ genannte Kugellogo und der Slogan „Building Bridges“ für das Event werben. Eine ähnliche Sonderbespielung des Towers gab es bis dato nur zur Fußball-EM 2008 und zur Ski-WM 2013.

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Finalabend mit Filmuntermalung: Auch im Prater-Bierlokal Kolariks Himmelreich kann der ESC-Fan am 23. Mai den Finalabend verfolgen - und bekommt zuvor noch zur Überbrückung der Spannung den Film „12 Points“ serviert. Diesen hat ein junges Team unter Regisseur Rene Kmet mit Christoph Grissemann realisiert. Die Filmemacher werden persönlich anwesend sein.

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Auch Einkaufszentren laden zum gemeinsamen Schauen: In den Gastrobetrieben von „The Mall“, dem Shoppingcenter am Bahnhof Wien-Mitte, können die beiden Halbfinale sowie das Hauptevent auf Großbildschirmen mitverfolgt werden. Die „Radio Wien Public Viewing Area“ wartet unter anderem mit einem Song-Contest-Bingo und kulinarischen Kreationen aus den Teilnehmerländern auf - sowie einer „Shadow Box“. Diese druckt den Schattenriss einzelner Fans aus, der auf eine Europakarte in der Mall gepinnt wird.

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Die Hauptbücherei am Gürtel präsentiert eine Auswahl von CDs, Büchern und DVDs rund um den ESC. Dies tut sie in einer eigenen ESC-Lounge, in der etwa Tonträger der diesjährigen Teilnehmer, ehemaliger Contestsieger sowie der österreichischen Beiträge vergangener Jahre zu finden sind. Schlechte Nachricht für Hardcore-Fans: Ausgeborgt werden dürfen die Preziosen derzeit nicht, die entsprechenden Medien können bis Ende Mai nur an Ort und Stelle konsumiert werden.

~ WEB http://orf.at ~ APA041 2015-05-05/08:03


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