Europas Leitbörsen zur Eröffnung moderat tiefer erwartet

Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - Die europäischen Aktienmärkte werden am Dienstag zu Eröffnung leicht tiefer erwartet. Der Future auf den E...

Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - Die europäischen Aktienmärkte werden am Dienstag zu Eröffnung leicht tiefer erwartet. Der Future auf den Euro-Stoxx-50 deutete mit minus 0,39 Prozent bei 3.573,00 Punkten einen etwas schwächeren Start an.

Nach dem starken Wochenauftakt zeichnet auch für den deutschen Leitindex DAX ein verhaltener Start ab. Die Vorgaben aus Übersee gaben zunächst keine weitere Unterstützung, sodass der X-DAX als Indikator in der Früh einen leichten Abschlag von knapp 0,2 Prozent auf 11.596 Punkte signalisiert. Zu Wochenbeginn hatte sich der DAX um fast eineinhalb Prozent von seiner jüngsten Schwäche erholt.

Auf dem Datenkalender stehen heute gleich zur Eröffnung spanische Arbeitsmarktdaten für den Monat April. Analysten erwarten einen Abbau der Arbeitslosigkeit, nachdem bereits gestern der Einkaufsmanagerindex positiv ausgefallen war. Im Vormittagsverlauf folgen dann Erzeugerpreise in der Eurozone für den Monat März. Die Impulse für den Handel dürften sich allerdings in Grenzen halten. Viel mehr interessiert Anleger heute der ISM-Index des Dienstleistungsgewerbes aus den USA, der allerdings erst später am Nachmittag zur Veröffentlichung ansteht.

Der Fokus der Anleger liegt am Dienstag auch auf der Berichtssaison der Unternehmen. Auf die Geschäftszahlen des Sportartikelherstellers Adidas, des Chipproduzenten Infineon sowie der Lufthansa reagierten die Anleger bereits positiv - sie sind vorbörslich gefragt.

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Die Papiere des Vortagesfavoriten Infineon erholten sich um weitere knapp 1,5 Prozent. Der Konzern ist im zweiten Geschäftsquartal dank einer Übernahme, einem starken Geschäft mit Sicherheitschips und dem schwachen Euro stark gewachsen. Sowohl beim Umsatz als auch beim operativem Ergebnis schnitten die Münchner besser ab als erwartet.

Auch die Lufthansa schloss ihr Schreckensquartal zum Jahresstart trotz des Absturzes der Germanwings-Maschine und der Pilotenstreiks mit deutlich verbesserten Ergebnissen ab. Um Sonderfaktoren bereinigt verringerte sich der saisontypische Verlust vor Steuern und Zinsen (Ebit) im Jahresvergleich um 30 Prozent. Für die Aktien ging es um gut ein Prozent nach oben.

Adidas-Papiere wurden ihrer Rolle als DAX-Favoriten des bisherigen Jahres neben K+S gerecht. Zuwächse bei der Stammmarke Adidas und der Fitnesstochter Reebok kurbelten das Geschäft an, aber auch der schwache Euro half der weltweiten Nummer zwei der Sportartikel-Branche auf die Sprünge.

~ ISIN EU0009658145 ~ APA066 2015-05-05/08:50


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