Zweite Linzer Straßenbahnachse soll bis Ende 2020 fertig sein

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~ --------------------------------------------------------------------- KORREKTUR-HINWEIS In APA486 vom 05.05.2015 muss es im Titel und im ersten Absatz richtig heißen: ... bis Ende 2020 .... (nicht: ... bis Anfang 2020 ...) --------------------------------------------------------------------- ~ Linz (APA) - Die zweite Linzer Straßenbahnachse soll bis Ende 2020 fertig sein. Stadt Linz und Land Oberösterreich haben sich auf eine gemeinsame Steuerungsgruppe verständigt, die die Einhaltung der Zeit- und Kostenpläne für das 280 bis 300 Mio. Euro teure Projekt überwacht, wie Vertreter beider Seiten am Dienstag in einer Pressekonferenz mitteilten.

Die Kosten trägt wie berichtet zu 45 Prozent das Land, zu 55 Prozent die Stadt. Allerdings hofft Linz noch darauf, dass sich der Bund mit zehn Prozent beteiligt und der kommunale Anteil auf 45 Prozent sinkt. Es sei ihm „nicht leicht gefallen“, so viel Geld - „nur in Linz“, wie oft kritisiert werde - in die Hand zu nehmen, räumte Finanzreferent LH Josef Pühringer (ÖVP) ein. Aber Linz habe deutlich mehr Arbeitsplätze als Einwohner, die zweite Bim sei daher wichtig für die Lösung der Verkehrsprobleme im Zentralraum.

„Wir haben in Linz regelmäßig nicht nur einen Straßen-, sondern auch einen Straßenbahnstau“, sagte Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ), die Linz Linien hätten zuletzt 107 Mio. Fahrgäste gehabt. Zum Zeitplan erklärte er, dass die Einreichplanung ab Dezember 2015 im Detail starten solle, Dezember 2017 wäre dann der Baubeginn „denkbar“, vorausgesetzt es treten keine unvorhergesehenen Probleme auf. Ende 2020 könnten die ersten Fahrgäste die Straßenbahn benutzen.

Offen ist noch die Frage der Donauquerung: Die derzeitigen Pläne sehen den Abriss der baufälligen Eisenbahnbrücke und einen Neubau vor. ÖVP und FPÖ wollen die Brücke allerdings erhalten. Eine Bürgerinitiative verlangt eine Volksabstimmung darüber. Der Fall liegt derzeit beim Landesverwaltungsgericht und soll heuer entschieden werden.

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