Künftiger Allianz-Chef Bäte: Vom Quereinsteiger zum Vorstandschef

München (APA/dpa) - Die Arbeit bei einem Versicherer hat Oliver Bäte erst spät für sich entdeckt. Nach Banklehre und Studium machte er einei...

München (APA/dpa) - Die Arbeit bei einem Versicherer hat Oliver Bäte erst spät für sich entdeckt. Nach Banklehre und Studium machte er eineinhalb Jahrzehnte lang Karriere bei der Unternehmensberatung McKinsey, bevor er 2008 direkt von außen in den Allianz-Vorstand berufen wurde.

Schon ein Jahr später beerbte er Helmut Perlet als Controlling-Chef von Europas größtem Versicherer und galt schnell als möglicher Kronprinz. Jetzt folgt der Sprung an die Spitze des Dax-Konzerns. Nach der Hauptversammlung übernimmt Bäte das Ruder von Allianz-Chef Michael Diekmann.

Geboren in Bensberg bei Köln, studierte Bäte in der Domstadt Betriebswirtschaftslehre. 1993 startete er bei McKinsey, fünf Jahre später übernahm er bei der Beratungsgesellschaft die Leitung der deutschen Versicherungspraxis - der Grundstein für seine zweite Karriere bei der Allianz.

Bäte ist bekannt dafür, dass er kaum ein Blatt vor den Mund nimmt. Der Schnelldenker und Schnellredner analysiert im Blitztempo komplexeste Themen aus der Finanzwelt und redet gern Klartext - vor allem, wenn er Entwicklungen in der Branche oder gesetzliche Regelungen für Unsinn hält. Als Chef der größten europäischen Versicherung sind ihm viele Zuhörer sicher.

~ ISIN DE0008404005 WEB https://www.allianz.com/de/ ~ APA083 2015-05-06/08:42


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